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BAROCCANER  Menuett und Co.

Kurs-Nummer:18251

Beginn:03.02.2018 17:00 Uhr

Ende:06.02.2018 19:00 Uhr

Anmeldeschluss:06.01.2018

Preise

KategoriePreis
Kurspreis (voll)50,00 EUR

Beschreibung

Barockmusik steckt voller Tänze. Menuett und Co. tauchen dabei nicht nur in echter höfischer Tanzmusik auf, sondern auch in Suiten, Sonaten, Konzerten bis hin zu Opern. Und schon stellen sich Fragen: Welchen musikalischen Charakter haben eine Sarabande, eine Courante oder eine Gigue? Verbergen sich hinter so manchem Andante oder Allegro nicht in Wirklichkeit Tanzformen, und wenn ja, welche? Wenn man sich nach barocken Tanzmelodien einmal selbst bewegt hat, fallen die Antworten gleich viel leichter. Und so kann man an dieser Musik viel lernen: das richtige Tempo zu finden, dieses zu halten und trotzdem schwingend und musikantisch zu spielen – denn Tanz ist vor allem eines: Bewegung!

Dieser Kurs findet in Kooperation mit dem AMJ - Arbeitskreis Musik in der Jugend statt.


HINWEIS
Das volle Kursbeitrag von 50,00 € gilt für Schüler, die nicht in Sachsen-Anhalt wohnen. Schüler aus Sachsen-Anhalt und AMJ Mitglieder markieren bei der Anmeldung bitte die Zusatzoption 1 (- 25,00 €) und bezahlen somit einen Kursbeitrag von 25,00 €.
Übernachtung/Verpflegung (voraussichtlich 69,- €) bitte gesondert über das Gasthaus "Zum Weißen Mönch" (info@hotel-gasthaus-weisser-moench.de) unter diesem Link buchen.
WER SIND DIE "BAROCCANER"?
Junge Leute, die von Barockmusik begeistert sind und in Michaelstein unter der Anleitung eines Dozententeams von international gefragten Spezialisten für Alte Musik lernen wollen, wie man diese gut spielt.
KANN ICH ZU DEN "BAROCCANERN" GEHÖREN?
Wenn Du Alte Musik magst, gerne mit anderen zusammenspielst und Dich anmeldest: Dann bist Du ein "Baroccaner"! Eingeladen sind Musikschüler (Holzbläser, Streicher, Tasteninstrumente und Zupfinstrumente) ab 12 Jahren. Die Beherrschung leichter Barockmusikliteratur wird vorausgesetzt. Noten werden im Vorfeld zugeschickt.
WAS WIRD GESPIELT?
barocke Tanzmusik, Kammermusik
WAS KANN ICH LERNEN?
ein paar Tanzschritte, Spiel- und Artikulationsweisen Alter Musik, Klangvorstellungen, Stricharten, Generalbass etc.
ABSCHLUSSKONZERT
am Dienstag, den 6. Februar 2018 um 17.00 Uhr in der Musikscheune. Eltern und Bekannte sind herzlich eingeladen!

Dozent(inn)en

Anne Schumann, Blankenburg (Violine, Viola)

In Dohna bei Dresden geboren, studierte Anne Schumann moderne Violine an den Musikhochschulen in Weimar (Peter Krebs) und Dresden (Professor Heinz Rudolf). 1989 wurde sie Mitglied des Gewandhausorchesters Leipzig. Bereits in dieser Zeit beschäftigte sie sich intensiv mit der historischen Spielweise. Sie besuchte Meisterkurse u. a. bei Monica Huggett und Stanley Ritchie. Seit 1993 ist sie als freischaffende Barockgeigerin tätig und arbeitet in führenden europäischen Barockorchestern, z. B. mit John Eliot Gardiner, Christophe Rousset, Marc Minkowski, Trevor Pinnock. Mit John Eliot Gardiner und den English Baroque Soloists ging sie im Jahr 2000 auf die Bach Cantata Pilgrimage. Mehrere Jahre war Anne Schumann Konzertmeisterin des Barockorchesters der Europäischen Union (EUBO). In Leipzig gründete sie ihr eigenes Ensemble, die Chursächsische Capelle Leipzig, welches sich besonders der Aufführung vergessener Kammermusikwerke widmet. Dabei spielt neben der Beschäftigung mit historischer Geigenliteratur das Repertoire für Viola und besonders für Viola d'amore eine große Rolle. Anne Schumann ist in verschiedenen Ensembles als Konzertmeisterin gefragt (z. B. Händelfestspielorchester Halle, Les Amis de Philippe, Telemannisches Collegium Michaelstein). Seit einiger Zeit unterrichtet sie auch bei Sommerkursen, so z. B. bei der Akademie für Alte Musik in Bruneck, beim Internationalen Sommerkurs im Kloster Michaelstein und bei Musica viva Musikferien in der Toskana. www.anneschumann.info
Ulrike Becker, Magdeburg (Violoncello)

Ulrike Becker studierte an den Hochschulen für Musik in Weimar und Berlin im Fach Violoncello und schloss ein Konzertstudium für Viola da gamba an. Ulrike Becker ist ständiges Mitglied der Lautten Compagney Berlin. Mit solistischen Aufgaben wurde sie beim Händelfestspielorchester Halle unter Howard Arman und bei der Akademie für Alte Musik Berlin unter Philippe Herreweghe betraut. Sie ist Mitbegründer des Trio L`Arabesque, mit welchem sie beim Wettbewerb des Deutschen Musikrates in Bonn ein Stipendium errang. 1997 erhielt Ulrike Becker beim internationalen Bach-Abel Wettbewerb für Viola da gamba den Sonderpreis für die beste Interpretation der Solowerke Karl Friedrich Abels und im Jahr 2000 daselbst den zweiten Platz.
Martina Quaas, Halle (Saale) (Blockflöte)

Martina Quaas studierte zunächst Konzertgitarre und Blockflöte in Weimar und später Alte Musik mit Hauptfach Blockflöte bei Robert Ehrlich in Leipzig. Sie nahm an Meisterkursen teil und spielte in verschiedenen Kammermusikensembles und Orchestern (u. a. Chursächsische Capelle Leipzig, Händelfestspielorchester, Dresdner Barockorchester, Telemannisches Collegium Michaelstein). Als festes Mitglied des Ensembles trifoglio beschäftigt sie sich mit der Aufführung von Renaissancemusik auf historischen Instrumenten; mit dem Blockflötenquartett M.A.R.S. attack nahm sie an mehreren Wettbewerben teil und veröffentlichte eine CD mit zeitgenössischer Musik. Ein wesentlicher Aspekt ihres musikalischen Daseins ist für Martina Quaas ihre Unterrichtstätigkeit am Konservatorium G. F. Händel Halle. Sie leitet dort den Fachbereich für Blockflöte und alte Musik.
Mark Nordstrand, Berlin (Cembalo)

Mark Nordstrand, geboren in Kalifornien, lebt seit 1974 in Berlin. An der „Hochschule für Musik“ studierte er bei Gerhard Kastner Cembalo. Er absolvierte ein Aufbaustudium als Countertenor bei David Cordier und besuchte Kurse bei Gustav Leonhard, Nikolaus Harnoncourt, Ton Koopman und René Jacobs. Mark Nordstrand konzertiert als Cembalist und Countertenor mit der Lautten Compagney Berlin, Weser Renaissance, Musica Fiata Köln, Gewandhausorchester Leipzig, Schauspielhaus Bochum und dem Opernhaus Halle.
Kaspar Mainz, Leipzig (Tanz)

Nach der Ausbildung zum Balletttänzer in Berlin und Leipzig erhielt Kaspar D. Mainz sein erstes Engagement am Opernhaus Leipzig. Während seines nachfolgenden Studiums an der Theaterhochschule Leipzig spezialisierte er sich auf historische Tanzformen. Berufliche Verpflichtungen ans Mozarteum/Salzburg und die Universität der Künste in Graz führten zur Übersiedelung nach Österreich. Es folgten vielfältige internationale Einladungen zu Konzerten und Lehrtätigkeit, s.u.a.: Internationale Händelfestspiele in Halle und Karlsruhe, Salzburger Festspiele, Amherst Early Music (USA), Wake Forest University, The Metropolitan Museum of Art (New York). Seit 1999 ist Kaspar D. Mainz artistic director der New York Historical Dance Company und konzertiert mit diesem Ensemble in den USA und Europa. Kaspar Mainz ist Lehrbeauftragter an der "Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy".