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BAROCCANER  Suonare e cantare

Kurs-Nummer:18252

Beginn:28.06.2018 15:00 Uhr

Ende:01.07.2018 13:00 Uhr

Anmeldeschluss:31.05.2018

Preise

KategoriePreis
Kurspreis (voll)50,00 EUR

Beschreibung

Das wichtigste aller Instrumente ist die menschliche Stimme. Ihre Möglichkeiten, ihr Klangfarbenreichtum sind auch Vorbild für zahllose Instrumentalwerke. In diesem Kurs Suonare e cantare – Klingen und Singen – wird u. a. vermittelt, wie auf Instrumenten im barocken Sinn "singend" gespielt werden kann, wie auch Instrumentalmusik "atmet" oder wie man auf singende Weise eine barocke Melodie besser versteht. Und dazu wird neben dem entsprechenden Instrumentalunterricht dann auch tatsächlich gesungen. Denn schon Georg Philipp Telemann wusste: „Singen ist das Fundament zur Musik in allen Dingen." – und es macht noch dazu Spaß!

Dieser Kurs findet in Kooperation mit dem AMJ - Arbeitskreis Musik in der Jugend statt.


HINWEIS
Das volle Kursbeitrag von 50,00 € gilt für Schüler, die nicht in Sachsen-Anhalt wohnen. Schüler aus Sachsen-Anhalt und AMJ Mitglieder markieren bei der Anmeldung bitte die Zusatzoption 1 (- 25,00 €) und bezahlen somit einen Kursbeitrag von 25,00 €.
Übernachtung/Verpflegung (voraussichtlich 60,- €) sind gesondert über das Gasthaus "Zum Weißen Mönch" (info@hotel-gasthaus-weisser-moench.de) unter diesem Link zu buchen.
WER SIND DIE "BAROCCANER"?
Junge Leute, die von Barockmusik begeistert sind und in Michaelstein unter der Anleitung eines Dozententeams von international gefragten Spezialisten für Alte Musik lernen wollen, wie man diese gut spielt.
KANN ICH ZU DEN "BAROCCANERN" GEHÖREN?
Wenn Du Alte Musik magst, gerne mit anderen zusammenspielst und Dich anmeldest: Dann bist Du ein "Baroccaner"! Eingeladen sind Musikschüler (Holzbläser, Streicher, Tasteninstrumente und Zupfinstrumente) ab 12 Jahren. Die Beherrschung leichter Barockmusikliteratur wird vorausgesetzt. Noten werden im Vorfeld zugeschickt.
WAS WIRD GESPIELT?
instrumentale und vokale Barockmusik, Kammermusik
WAS KANN ICH LERNEN?
Singen, Spiel- und Artikulationsweisen Alter Musik, Klangvorstellungen, Stricharten, Generalbass etc.
ABSCHLUSSKONZERT
am Sonntag, den 1. Juli 2018 um 11.00 Uhr in der Musikscheune. Eltern und Bekannte sind herzlich eingeladen!

Dozent(inn)en

Ulrike Becker, Magdeburg (Violoncello)

Ulrike Becker studierte an den Hochschulen für Musik in Weimar und Berlin im Fach Violoncello und schloss ein Konzertstudium für Viola da gamba an. Ulrike Becker ist ständiges Mitglied der Lautten Compagney Berlin. Mit solistischen Aufgaben wurde sie beim Händelfestspielorchester Halle unter Howard Arman und bei der Akademie für Alte Musik Berlin unter Philippe Herreweghe betraut. Sie ist Mitbegründer des Trio L`Arabesque, mit welchem sie beim Wettbewerb des Deutschen Musikrates in Bonn ein Stipendium errang. 1997 erhielt Ulrike Becker beim internationalen Bach-Abel Wettbewerb für Viola da gamba den Sonderpreis für die beste Interpretation der Solowerke Karl Friedrich Abels und im Jahr 2000 daselbst den zweiten Platz.
Almut Schlicker, Berlin (Violine)

Almut Schlicker wurde in Berlin (Deutschland) geboren. Sie studierte in Lübeck bei Prof. Maria Egelhof Violine und in Berlin bei Irmgard Huntgeburth sowie privat bei Richard Gwilt in London Barockvioline. Weiterhin nahm sie Unterricht bei Monica Huggett, Ingrid Seiffert und John Holloway (Barockvioline, -viola) sowie bei Prof. Walter Levin und Gottfried van der Goltz (Kammermusik). Almut Schlicker ist Preisträgerin beim Deutschen Hochschulwettbewerb 2000 im Fach "Ensemble Alte Musik" und dem Alte Musiktreff 2002 in Berlin. Ihr großes Interesse gilt besonders der Kammermusik. Sie ist Mitglied des Peter Hänsel Quartetts und Gründerin der capella vitalis berlin. Neben der Mitwirkung in diversen renommierten Barockorchestern (Les Amis de Philippe, Telemannisches Collegium Michaelstein, Leipziger Barockorchester) ist sie zunehmend als Konzertmeisterin (capella vitalis berlin, Merseburger Hofmusik, capella academica Dresden, Musica Instrumentalis Schwerin, u. a. ) und Solistin (Sweelinck Ensemble London u. a.) gefragt. Teilnahme an Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen.
Martina Quaas, Halle (Saale) (Blockflöte)

Martina Quaas studierte zunächst Konzertgitarre und Blockflöte in Weimar und später Alte Musik mit Hauptfach Blockflöte bei Robert Ehrlich in Leipzig. Sie nahm an Meisterkursen teil und spielte in verschiedenen Kammermusikensembles und Orchestern (u. a. Chursächsische Capelle Leipzig, Händelfestspielorchester, Dresdner Barockorchester, Telemannisches Collegium Michaelstein). Als festes Mitglied des Ensembles trifoglio beschäftigt sie sich mit der Aufführung von Renaissancemusik auf historischen Instrumenten; mit dem Blockflötenquartett M.A.R.S. attack nahm sie an mehreren Wettbewerben teil und veröffentlichte eine CD mit zeitgenössischer Musik. Ein wesentlicher Aspekt ihres musikalischen Daseins ist für Martina Quaas ihre Unterrichtstätigkeit am Konservatorium G. F. Händel Halle. Sie leitet dort den Fachbereich für Blockflöte und alte Musik.
Mark Nordstrand, Berlin (Cembalo)

Mark Nordstrand, geboren in Kalifornien, lebt seit 1974 in Berlin. An der „Hochschule für Musik“ studierte er bei Gerhard Kastner Cembalo. Er absolvierte ein Aufbaustudium als Countertenor bei David Cordier und besuchte Kurse bei Gustav Leonhard, Nikolaus Harnoncourt, Ton Koopman und René Jacobs. Mark Nordstrand konzertiert als Cembalist und Countertenor mit der Lautten Compagney Berlin, Weser Renaissance, Musica Fiata Köln, Gewandhausorchester Leipzig, Schauspielhaus Bochum und dem Opernhaus Halle.
Petra Burmann, Halle (Saale) (Laute)

Petra Burmann ist eine gefragte Spezialistin für Renaissancelaute, Theorbe und Barockgitarre. Ihre wichtigsten Engagements im Ausland umfassten Aufführungen in den bedeutenden Alte Musik Festivals in Nordeuropa, Großbritannien und Amerika. Zu Hause in Deutschland wird Petra Burmann regelmäßig eingeladen, um auf den renommierten Festivals für Alte Musik, wie Potsdam, Dresden, Berlin, Hannover, Magdeburg, Leipzig und Halle zu musizieren. Als Solistin gastiert sie regelmäßig bei international führenden Vokalensembles, wie amarcord (Leipzig), Dresdner Kammerchor und begleitete Weltklasse-Sängerinnen, wie Magdalena Kožená. Als Ensemblemusikerin erscheint Petra Burmann regelmäßig als Gast bei internationalen Spezialistenorchestern wie dem Kammerorchester Basel, der New Dutch Academy, dem Dresdner Barockorchester und dem Händelfestspielorchester Halle. Sie wirkte bei zahlreichen DVD, CD-, Fernseh- und Rundfunkproduktionen mit. Petra Burmann begann ihre musikalische Ausbildung auf der Gitarre mit 9 Jahren und absolvierte ihr Studium an der Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy", Leipzig. Danach besuchte sie zahlreiche Meisterkurse für Alte Musik und schloss ihr Aufbaustudium für historische Lauteninstrumente bei Nigel North am Early Music Institute der Indiana University in Bloomington (USA) ab. Heute lebt sie in Halle an der Saale, wo sie neben ihren internationalen Konzertverpflichtungen auch die Fachbereichsleiterin für Zupfinstrumente am Konservatorium "Georg Friedrich Händel" der Stadt Halle ist.
Sophie Bauer, Leipzig (Gesang)

Klavier- und Schulmusikstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy", Studium der Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Leipzig und Orchesterleitung an der Musikhochschule "Carl Maria von Weber" in Dresden. 2000 - 05 zuständig für die Nachwuchsarbeit des GewandhausKinderchores. Seit 2005 Leiterin des Kinderchores an der Oper Leipzig. 2007 Gründung des Jugendchores an der Oper Leipzig. Entwicklung eines umfangreichen Ausbildungskonzeptes des Chores und verschiedener Projekte und Konzertformate, z.T. in Zusammenarbeit mit dem Orchester der Musikalischen Komödie und anderen Ensembles wie dem Jugendorchester Baris Icin Müsik Vakfi(Music for Peace) für das "Istanbulprojekt" in der Spielzeit 2015 /16. Seit 2010 Lehrauftrag für Kinderchorleitung an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy". Neu in der Spielzeit 2017 /18: Musikalische Leitung "Das Geheimnis der schwarzen Spinne".