Zurück zur Übersicht

BACHS ERBEN  Bach zum 333.

Kurs-Nummer:18205

Beginn:27.07.2018 17:00 Uhr

Ende:05.08.2018 19:00 Uhr

Anmeldeschluss:29.06.2018

Preise

KategoriePreis
Kurspreis (voll)45,00 EUR

Beschreibung

Der volle Kursbeitrag ist bereits ein gestützter Beitrag für Schüler und Studenten. Eine weitere Ermäßigung ist nicht möglich.

Im Jahr des 333. Geburtstages von Johann Sebastian Bach und im 13. Jahr des Jugendbarockorchesters BACHS ERBEN dreht sich hier alles um die Zahl 3. Auf dem Programm stehen Bachs Konzert für 3 Violinen, die Kantate „Allein zu dir Herr Jesu Christ“ BWV 33, das 3. Brandenburgische Konzert für 3 Violinen, 3 Violen, 3 Violoncelli und B.c. und die Motette Nr. 3 „Jesu, meine Freude“. Unter Anleitung hervorragender Spezialisten werden diese Werke bis zur Konzertreife erarbeitet – und das in einem begeisternden Ensemble. Der Kurs steht sowohl Chorsängern als auch Instrumentalisten offen.
Die Chorwerke des Programms werden vom Kursleiter und Bach-Spezialisten Raphael Alpermann und der renommierten Barocksängerin Britta Schwarz einstudiert. Für die Teilnahme wird eine fortgeschrittene Stimmbeherrschung vorausgesetzt. Erfahrung mit Barockmusik ist wünschenswert.
Die genaue Proben- und Besetzungseinteilung erfolgt während des Kurses. In den ersten Kurstagen wird auch Kammermusik gespielt. Gern können dabei eigene Werkwünsche geäußert werden. Noten werden im Vorfeld zugeschickt.

Anmeldung für Chorsängerinnen und -sänger | Bitte melden Sie sich über den Button „Anmeldung“ auf dieser Website an und geben Sie unter „mein fachlicher Werdegang“ Ihre fachlichen Qualifikationen (z. B. Gesangsstudium) bzw. Referenzen an. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass angesichts der anspruchsvollen Gesangswerke der Veranstalter Sie ggf. um einen geeigneten Nachweis Ihrer stimmlichen Voraussetzungen bitten wird.

Anmeldung für Instrumentalisten | Instrumentalisten wenden sich bitte, sofern sie nicht bereits in der Vergangenheit an Bachs-Erben-Projekten teilgenommen haben, vor der Anmeldung mit geeigneten Referenzen an den Veranstalter. Auch die Instrumentalisten können bei Interesse im Chor mitsingen.

Dieser Kurs findet in Kooperation mit dem AMJ - Arbeitskreis Musik in der Jugend statt.

BESETZUNG:
Chor - 6;6/6/6/6
Orchester:
Bläser - 3 Oboen, Fagott, Blockflöten
Streicher - 6/6/5/5/1

KONZERTE:
3. August 2018, 19:30 Uhr - Kloster Michaelstein
4. August 2018, 17:00 Uhr - Dom Meißen
5. August 2018, 17:00 Uhr - Kreuzkirche Dresden
Übernachtung/Verpflegung (voraussichtlich 175,- €) sind gesondert über das Gasthaus "Zum Weißen Mönch"(info@hotel-gasthaus-weisser-moench.de) unter diesem Link zu buchen.
Fahrtkosten werden in angemessener Höhe erstattet.

Dozent(inn)en

Raphael Alpermann, Berlin (künstlerischer Leiter/Cembalo)

Raphael Alpermann ist Absolvent der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler". Dem regulären Studium folgte eine Ausbildung in der Meisterklasse der Akademie der Künste in Berlin. Während dieser Zeit nahm er zusätzlich Unterricht bei Gustav Leonhardt und Ton Koopman. Er gehört der Akademie für Alte Musik Berlin seit ihrer Gründung 1982 an. Bei vielen Konzerten und Aufnahmen des Ensembles wirkte er als Solist mit. 1995 debütierte er bei den Berliner Philharmonikern mit einem Konzert von Bach. Seither ist er immer wieder Gast dieses Orchesters sowie anderer namhafter Ensembles. Er arbeitete u.a. mit den Dirigenten Claudio Abbado, Simon Rattle und Nikolaus Harnoncourt, mit den Solisten Thomas Quasthoff, Albrecht Mayer und Emmanuel Pahud zusammen. Konzertreisen führten ihn in viele der bedeutendsten Konzertsäle auf fünf Kontinenten und zu Festivals weltweit. Weit über 100 CDs spielte er in verschiedenen Besetzungen ein, etliche davon wurden mit namhaften Preisen ausgezeichnet. Raphael Alpermann unterrichtet an der renommierten Berliner Hochschule für Musik und ist künstlerischer Leiter des Jugendbarockorchesters "BACHS ERBEN".
Prof. Stephan Mai, Berlin (Violine)

Stephan Mai wurde 1953 in Leipzig geboren. Seine Violinausbildung begann 1962 und führte über den Besuch der Kinderklasse bis zum Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig. Nach dem Examen 1976 wurde er Mitglied des Rundfunk-Sinfonie Orchesters Berlin sowie des Kammerorchesters Berlin. Darüber hinaus engagierte er sich für den Aufbau eines Ensembles, das sich mit zunächst modernem Instrumentarium der historischen Aufführungspraxis widmete. Daraus ging 1982 die Gründung der Akademie für Alte Musik Berlin hervor, der Stephan Mai seitdem als einer der Konzertmeister angehört. Mit dem Orchester gastierte Stephan Mai bereits 1986 bei den vom Westdeutschen Rundfunk veranstalteten Tagen für Alte Musik in Herne. Seither wirkt er an zahlreichen Schallplattenproduktionen und Rundfunkaufnahmen des Ensembles mit; Tourneen und Festivalauftritte führen über die Grenzen Europas hinaus in den Nahen Osten sowie nach Japan. Lehraufträge an der Hochschule für Musik in Leipzig und der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin begleiteten seit 1991 seine künstlerische, auch solistische Tätigkeit. Seit 2015 hat Stephan Mai eine Honorarprofessor für Historische Spielpraxis an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Seine Erfahrungen mit der so genannten historischen Aufführungspraxis gibt er inzwischen vermehrt an kammermusikalische Ensembles weiter, die - zuweilen auch auf modernen Instrumenten - die Musik des 18. bis beginnenden 19. Jahrhundert pflegen.
Georg Kallweit, Berlin (Violine)

Als Mitglied, Konzertmeister und Solist der Akademie für Alte Musik Berlin, und Gast anderer renommierter Ensembles ist Kallweit heute längst zum vielgefragten Spezialisten seines Fachs avanciert. Dabei nehmen das solistische Repertoire und die Ensembleleitung einen immer größeren Stellenwert ein. Daneben arbeitet er als künstlerischer Leiter bzw. Konzertmeister regelmäßig mit renommierten Orchestern zusammen wie dem Ensemble Resonanz Hamburg, dem Finnischen Barock Orchester, den Deutschen Kammervirtuosen Berlin (Deutsches Sinfonie Orchester), Lauttencompagney Berlin u.a. Seit einigen Jahren verbindet ihn im Ensemble "Ombra e Luce" eine erfolgreiche Duopartnerschaft mit dem Lautenisten Björn Colell in der Erarbeitung frühen italienischen Repertoires. Es liegen über sechzig, mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnete CD- Einspielungen vor, darunter Aufnahmen mit Violinkonzerten bei "Harmonia Mundi France", Kammermusik mit der Berliner Barock Compagney, Recitals mit "Ombra e Luce" bei "Raumklang" und vieles mehr. Seine rege internationale Konzerttätigkeit führte Ihn in nahezu alle europäischen Länder und regelmäßig nach Nord-, Südamerika und Asien. Als Dozent unterrichtete er an den Musikhochschulen in Leipzig, Weimar, Helsinki und arbeitet regelmäßig mit dem Jugendbarockorchester Bachs Erben.
Florian Schulte, Oldenburg (Viola)

Florian Schulte wuchs in Bremen auf, wo er seine ersten musikalischen Erfahrungen in diversen Jugendorchestern machte. Sein Zivildienst in Schloss Weikersheim bestärkte seinen Wunsch, Musik zum Beruf zu machen, so dass sich daran eine zweijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule für Musik und das Bratschenstudium in Düsseldorf anschloss. Die Suche nach dem barocken Originalklang betrieb er parallel zu seinem Studium und bekam 1998 fundierte Nahrung durch seine Mitwirkung im "European Union Baroque Orchestra", welche ihn auf Reisen durch ganz Europa und den nahen Osten führte. Seitdem spielt er immer wieder in Orchestern wie Neue Düsseldorfer Hofmusik, La Stagione Frankfurt, elbipolis Hamburg und Akademie für Alte Musik Berlin. Als Mitglied des Aaron-Quartett Köln erforscht er auch die Möglichkeiten der Originalinstrumente im Streichquartett.
Piroska Baranyay, Budapest (Violoncello)

Piroska Baranyay was born in Budapest into a musical family. She studied at the Ferenc Liszt Academy of Music with the legendary Ferenc Rados and Csaba Onczay. After completing her doctoral studies there she followed her old interest in early music and went on studying baroque cello with P. Carrai and M. Möllenbeck at the UdK Berlin and later with J. Manson at the RAM London. She won numerous prizes at national competitions and several scholarships. In 2008 she was finalist at the Bach Competition Leipzig and in 2010 she won 3rd prize in the Internationaler Solistenwettbewerb für Alte Musik in Schärding/Brunnenthal. Piroska is an enthusiastic chamber musician, along with her own group Ensemble Artemisia she regularly performs with leading early music ensembles. She made several cd recordings with Arcangelo, English Baroque Soloists, Ensemble Sanssouci , Hofkapelle Esterhazy, Orfeo Orchestra Budapest. She was principal cellist with Danubia Symphony Orchesta and The English Baroque Soloists and was member of The English Concert. She plays principal with Hofkapelle Esterhazy, Arcangelo, Haydn Philharmonie, Orfeo, Akademie für Alte Musik Berlin, Gabrieli Consort Players, ABO, Academy of Ancient Music and she regularly appears as a soloist. Between 2014 - 2016 she was teacher cello at the Bela Bartok Conservatory of Music.
Ekkehard Hering, Chemnitz (Blockflöte/ Oboe)

Ekkehard Hering begann seine musikalische Ausbildung auf der Blockflöte. Als Zehnjähriger erhielt er Oboenunterricht an der Bezirksmusikschule Schwerin. 1976 setzte er seine musikalische ausbildung an der Spezialschule für Musik Berlin fort. 1979 - 1983 folgte ein Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin bei Prof. Hans-Werner Wätzig. 1977 gewann er den 2.Preis beim internationalen Rundfunkwettbewerb "Concertino Praga", 1982 den 1. Preis beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen. Seit 1983 ist Ekkehard Hering Oboist der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Konzerte führten ihn in verschiedene Länder Europas, nach Israel, Ägypten, Syrien, Jordanien, Amerika, Japan, Singapur, Thailand, Indonesien und auf die Philippinen. Zahlreiche Runfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen tragen seine Handschrift. Ekkehard Hering blick auf eine langjährige Mitgliedschaft in der "Akademie für Alte Musik Berlin" zurück. Sein besonderes Interesse gilt der Musik des 18. Jahrhunderts. 2003 gründete er das "Chemnitzer Barockorchester".
Prof. Britta Schwarz, Dresden (Mezzosopran Alt)

In Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) geboren, begann die Sängerin Britta Schwarz ihr Gesangsstudium zunächst an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei Christa Niko, wechselte aber später nach Dresden zu Prof. Christian Elßner und Prof. Hartmut Zabel. Anschließend erhielt Sie ein vierjähriges Engagement am Studio der Staatsoper Dresden (Semper-Oper). Bei internationalen Wettbewerben in Karlovy Vary (Antonin Dvorak), Zwickau (Robert Schumann) und London (Walter Gruner) errang sie Preise. In zahlreichen Konzerten mit renommierten Orchestern u.a. den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Israel Philharmonic Orchestra, den Stuttgarter Philharmonikern, der Academy of St. Martin in the Fields und der Cappella Andrea Barca konnte sie ihr umfangreiches Repertoire mit großem Erfolg zur Geltung bringen. Dabei arbeitet sie mit so namhaften Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Milan Horvat, Michel Plasson, Helmuth Rilling, Kent Nagano, Jörg-Peter Weigle, Bruno Weil Marek Janowski, Peter Schreier und Gustavo Dudamel. Seit einigen Jahren verbindet Britta Schwarz eine Lehrtätigkeit mit der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden, wo sie den Interpretationskurs für Oratorium leitet. Im April 2010 wurde sie als Gastprofessorin für Gesang an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin berufen und zum Oktober 2015 wurde sie am selben Institut zur Honorarprofessorin ernannt.