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BASSEUROPE young ACADEMY  Kontrabassworkshop für Schüler, Familien und Lehrer

Kurs-Nummer:18105

Beginn:15.03.2018 15:00 Uhr

Ende:18.03.2018 17:00 Uhr

Anmeldeschluss:15.02.2018

Preise

Der ermäßigte Preis gilt für Schüler, Studenten und Erwerbslose (gegen Vorlage eines gültigen Nachweises) sowie für alle Teilnehmer mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt (in dem Fall ist kein zusätzlicher Nachweis erforderlich).

KategoriePreis
Kurspreis (voll)130,00 EUR
Kurspreis (erm.)110,00 EUR
passive Teilnahme25,00 EUR

Beschreibung

Vom 15./16.-18. März wird von der Musikakademie im Kloster Michaelstein wieder der Kontrabass-Workshop für bassbegeisterte Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, sowie deren Eltern und Lehrer ausgerichtet. Sie sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit bekannten Dozenten ein familienfreundliches Wochenende rund um das tiefste, größte, vielsaitigste und schönste Streichinstrument zu erleben.

Dieser Kurs findet in Kooperation mit dem AMJ - Arbeitskreis Musik in der Jugend statt.


Themen...
Stephan Petzold und sein Team gestalten die BASSEUROPE young ACADEMY mit zahlreichen Angeboten:
...für kleine und große Bassisten gibt es Konzerte, Vorträge, gemeinsames Musizieren im Bassorchester, tägliches Warm-up, Unterricht bei den Dozenten, eine Technik-Class, das PIRASTRO-Saitenlabor, eine Fachbuch-, Noten- und Instrumentenausstellung.
...für alle Bassbegeisterten wird das gemeinsame Musizieren und Üben mit Eltern und Geschwistern auch in diesem Jahr angeboten.. Worauf gilt es beim Üben zu achten? - Körperhaltung, das richtige Equipment, gesundes Musizieren. Durch die basserfahrene Physiotherapeutin Angela Gebler werden die Teilnehmer in bewährter Weise beraten, betreut und bewegt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Einzelunterricht mit physiologischer Ausrichtung oder eine Massage zu buchen.
...für alle mitreisenden Familienangehörige gibt es vielfältige Möglichkeiten zum Entspannen und Entdecken: Ein Besuch der Musikausstellung, die Teilnahme an der Kreativwerkstatt, oder das Verweilen in den Klostergärten lassen das Wochenende zu einem besonderen Erlebnis werden.

EXTRA-TAG: Am Donnerstag (15.03) und Freitag (16.03.) steht das Dozententeam für Intensiv-Unterricht zur Verfügung.

Dozententeam Stephan Petzold | Ingo Burghausen | Karsten Lauke | Stefan Schäfer | Christian Weber | Giorgi Makhosvili | Franziska Petzold | Szymon Marciniak | Sophie Lücke | Angela Gebler | Tomoko Takahashi

Hinweis Mitreisende Eltern und Geschwister melden sich bitte passiv an.

Preise
130,00 € mit EXTRA-Tag | 110,00 € ermäßigt (Kursdauer 15.-18.3.2018, Beginn 15.00 Uhr)
80,00 € ohne EXTRA-Tag | 60,00 € ermäßigt (Kursdauer 16.-18.3.2018, Beginn 14.30 Uhr)
10,00 € Abschlag für amj-Mitglieder
25,00 € passive Teilnahme für Eltern und Geschwister

Übernachtung und Verpflegung
Nach der Anmeldung für das Seminar können Sie Übernachtung und Verpflegung im "Gasthaus zum Weißen Mönch" über diesen Link bestellen. Dort sind einige Zimmer zu vergünstigten Konditionen für Sie reserviert. Nach dem Anmeldeschluss werden freie Zimmer anderweitig vergeben.
Jugendliche pro Tag inkl. 3 Mahlzeiten: EZ 59,- € | DZ 38,- € | MBZ 32,- €
Erwachsene pro Tag inkl. 3 Mahlzeiten: EZ 70,- € | DZ 49,- € | MBZ 43,- €

Dozent(inn)en

Prof. Stephan Petzold, Berlin (Kontrabass)

Stephan Petzold wurde in Meißen geboren und begann seine musikalische Ausbildung bereits mit 5 Jahren. Ab 1976 besuchte er die Spezialschule für Musik in Berlin und studierte Kontrabass von 1979-84 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Heinz Zimmer und als Austauschstudent am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium bei Lev Rakow. Im Alter von 19 Jahren wurde er als Praktikant an der Deutschen Staatsoper Berlin und ein Jahr später als Solobassist am Berliner Sinfonie Orchester, dem heutigen Konzerthausorchester Berlin, engagiert. Petzold erhielt 1987 Lehraufträge am Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, wo er 2003 zum Gastprofessor für Kontrabass ernannt wurde. Stephan Petzold ist in vielen wichtigen Kontrabass-Gesellschaften aktiv. Als Dozent betreute er diverse Orchester, darunter die „Junge Deutsche Philharmonie“. Als Solist spielte Stephan Petzold Produktionen für den WDR, rbb und Radio Moskau ein. Als Kammermusiker bereiste er mit Ensembles wie „concertare berlin“, dem Solistenensemble Ligatura Berlin, der Bachakademie und dem Bachcollegium Berlin Musikzentren in Asien, Amerika und Europa. Zahlreiche seiner Schüler wurden von renommierten Orchestern engagiert. Seit Ende der neunziger Jahre beschäftigt sich Stephan Petzold mit der Optimierung von Saiten und Instrumenten, wobei es bei der Entwicklung und Produktion zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit innovativen Saitenherstellern kam.♠♠♠♠♠ Stephan Petzold was born in Meißen and began his musical training at the age of five. From 1976 he attended the special music school in Berlin and studied double bass from 1979-84 with Heinz Zimmer at the Hanns Eisler School of Music and as an exchange student with Lev Rakow at the Tchaikovsky Conservatoire. At the age of nineteen he was employed as a trainee at the Deutsche Staatsoper in Berlin and one year later as solo bass at the Berlin Symphony Orchestra, (now the Konzerthausorchester). In 1987 Petzold was appointed visiting lecturer at the Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach (a specialist music high school) and at the Hanns Eisler School of Music, where he was appointed a Visiting Professor of Double Bass in 2003. Stephan Petzold is active in many distinguished double bass societies. He has had teaching appointments with various orchestras including the Junge Deutsche Philharmonic (Young German Philharmonic). He has played as a soloist in productions for the WDR, rbb and Radio Moscow. He has travelled as a chamber musician with ensembles such as concertare berlin, the soloist ensemble Ligatura Berlin, the Bachakademie and the Bachcollegium Berlin to music centres in Asia, America and Europe. Many of his pupils have been engaged by well-known orchestras. Since the end of the nineties Stephan Petzold has been engaged with the optimisation of strings and instruments, the development and production of which has led to successful collaboration with innovative string manufacturers.
Ingo Burghausen, Dessau (Kontrabass)

Kontrabassstudium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar bei Gunter Fischer und Horst-Dieter Wenkel; seit 1988 Solokontrabassist der Anhaltischen Philharmonie Dessau und Lehrbeauftragter an der Musikschule Dessau; seit 1992 Unterricht mit Kinderkontrabässen; Dozent des Landesjugendsinfonieorchesters Sachsen-Anhalt; Dozententätigkeit an den Landesmusikakademien Berlin und Sachsen-Anhalt; Veröffentlichung von Noten und musikwissenschaftlichen Beiträgen ; Mitglied im Präsidium des Landesmusikrates Sachsen-Anhalt; Foto: Arne Vossfeld
Karsten Lauke, Leegebruch (Kontrabass)

Karsten Lauke ist bei Berlin geboren und lernte, bevor er den Kontrabass für sich entdeckte, Gitarre. Er studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Professor Barbara Sanderling. Schon während seines Studiums war er Mitglied der Carl-Flesch-Akademie und spielte in der Berliner Staatskapelle, im Orchester des Norddeutschen Rundfunks und im Konzerthausorchester Berlin. Seine erste Stelle als Solokontrabassist nahm er 1998 an, seit 2000 ist er Solobassist an der Schweriner Staatskapelle. 2006 wurde er Mitglied der Dresdner Symphoniker und 2007 der Berliner Bachakademie. Im selben Jahr gab er sein Debüt als Solist mit der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin. Sein besonderes Interesse gilt der Kammermusik. Karsten Lauke ist ein gefragter Continuospieler sowie Partner bei kammermusikalischen Konzerten. Tourneen führten Karsten Lauke mit Orchester- und Kammermusik u.a. nach Frankreich, Japan und Costa Rica .
Stefan Schäfer, Hamburg (Kontrabass)

Stefan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zunächst mit Hauptfach Klavier, bevor er ein Kontrabass-Studium bei Hans-Dieter Eschmann aufnahm. Er war Teilnehmer von Meisterkursen bei Klaus Stoll und Ovidiu Badila. Sein Studium schloss er mit Diplom und dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Seit 1993 ist Schäfer Kontrabassist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Im selben Jahr wurde er 1. Preisträger beim Wettbewerb der Elise-Meyer-Stiftung Hamburg. Im Jahre 2000 trat er die Position als Solobassist bei den Düsseldorfer Symphonikern an. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg wurde er 2003 Solobassist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Stefan Schäfer ist begeisterter Kammermusiker. Neben seinem Engagement in verschiedenen Musikformationen ist er Vorsitzender des Vereins kammermusik heute e.V.. Als Solist und Kammermusiker hat Schäfer zahlreiche CD-Einspielungen vorgenommen. Seit 1993 ist Dozent für Kontrabass am Hamburger Konservatorium. Außerdem gab er diverse Kurse im In- und Ausland und war als Juror verschiedener instrumentaler und interdisziplinärer Wettbewerbe tätig. Darüber hinaus hat Stefan Schäfer inzwischen mehr als 50 Kompositionen für sein Instrument vorgelegt, die auf der ganzen Welt zur Aufführung gelangen. In England und den USA erhielt er Auszeichnungen für seine Kompositionen. Von 2010-12 ist er Composer-in-Residence der Pädagogischen Arbeitsgemeinschaft Kontrabass Baden-Württemberg, um neue Literatur für den Kontrabassunterricht, aber auch für Workshops und Wettbewerbe auf den Weg zu bringen.♠♠♠♠♠ German bassist-composer Stefan Schäfer studied with Hans-Dieter Eschmann at the Hochschule für Musik und Theater Hamburg. After further studies with Klaus Stoll and Ovidiu Badila he won a first prize at Elise-Meyer-Wettbewerb. In 1993 he became a member of the Philharmonisches Staatsorchester Hamburg. Later he was appointed Principal Bass of the Düsseldorfer Symphoniker - in 2003 he became Principal Bass of the Philharmonisches Staatsorchester Hamburg. Alongside his orchestral and teaching duties, Schäfer is a member of several chamber groups and chairman of the chamber music association kammermusik heute e.V.. As a soloist and chamber player he has recorded a number of CDs. Since 1993 he is also teaching double bass at the Hamburger Konservatorium. He gave masterclasses in several countries and was member of jury in different competitions. Furthermore Stefan Schäfer is a profilic composer. His oeuvre includes more than 50 works for double bass. Schäfers compositions have been performed in numerous national and international concerts and festivals. He was awarded with international prizes in Great Britain and the USA. From 2010-12 he is Composer-in-Residence of the Pädagogische Arbeitsgemeinschaft Kontrabass Baden-Württemberg (Germany), to write new pieces for tution, workshop and competition. www.bassist-composer.de
Christian Weber, Zürich (Kontrabass)

Charles Mingus' vor Energie strotzendes Bassspiel und seine vor Dringlichkeit brennende Musik waren für Christian Weber eine Offen- barung. Unter diesen starken Eindrücken besorgte er sich seinen ersten Kontrabass und begann die sich neu eroeffnende Welt zu erforschen. Schon bald darauf trieb es Weber an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz, um bei Wayne Darling und Ewald Oberleitner zu studieren. Weitere Studien bei Adelhard Roidinger am Bruckner-Konserva- torium Linz brachten eine Befreiung von Idiomen sowie eine intensive Auseinander- setzung mit Neuer und Elektronischer Musik. Des weiteren durfte er seinen Wissensdurst bei Ernst Weissensteiner in Wien und bei Mark Dresser in New York stillen. Noch immer ist Christian Weber ein Forscher, der sich gleichermaßen mit "Elekroakustischer Improvisierter Musik" (EAI), Kammermusik, Jazz, Pop und Rock auseinandersetzt. Diese Diversität steht nicht für ein Nebeneinander oder Crossover, denn in Webers Musik bedingen sich diese unterschiedlichen Quellen gegenseitig. Webers Zusammenwirken mit namhaften Musikern ist auf über 50 Tonträgern dokumentiert. Darunter finden sich Mitspieler wie Johannes Bauer, Jeb Bishop, John Butcher, Lol Coxhill, Chris Dahlgren, Jacques Demierre, Robert Dick, Michel Doneda, Paul Dunmall, Peter Evans, Pierre Favre, Charles Gayle, Uli Gumpert, Jason Kahn, Hans Koch, Tomas Korber, Peter Kowald, Joachim Kühn, Oliver Lake, Joke Lanz, Urs Leimgruber, Paul Lytton, Phil Minton, Norbert Möslang, Michael Moser, Simon Nabatov, Lucas Niggli, Evan Parker, Paul Rogers, Olaf Rupp, Jorge Sanchez-Chiong, IreÌne Schweizer, Christine Sehnaoui, Elliott Sharp, Co Streiff, Walter & Sabrina, Stephan Wittwer, Nils Wogram, Christian Wolfarth, Nate Wooley, Otomo Yoshihide und viele andere. Rigobert Dittmann schreibt über Christian Webers zweite Solo-Veröffentlichung ‚Walcheturm Solo’: "Christian Weber, der Kontrabassist, den man gehört haben muss, um es zu glauben, dass den Reichtum, die Phantastik von Klängen ein Mann allein und ohne Strom dem sperrigen Instrument abringt. Weber knarrt und knurpst, als würde er die Saiten statt mit dem Bogen mit einer Raspel traktieren... Raues Gegeige abseits von Wohlklang beginnt enorm reizvoll zu schillern. Die tiefen Frequenzen wummern bodenlos, aber oben krault die Linke die zu Berg stehenden Haare. Der Klang selbst scheint sich zu spalten, wird zweistimmig, zweihändig ist er sowieso, Pizzicato mit der einen, peitschend und schnalzend mit der andern, dann auch twangend mit langem Nachhall, twänggg, twonggg - der Bass als reines Schlaginstrument. Stark." Seit 2007 ist Weber Gastdozent an der Hochschule der Künste Bern. ♠♠♠♠♠ Charles Mingus' energy-filled bass playing and the burning urgency of his music were a revelation for Christian Weber. Under these powerful influences, he acquired his first double bass and began to explore this world that had recently opened up to him. Soon after, it drove Weber to the College of Music and Performing Arts in Graz, to study under Wayne Darling and Ewald Oberleitner. Further study under Adelhard Roidinger at the Bruckner Conservatory in Linz brought about a liberation from idioms and an intensive dialogue with new and electronic music. Furthermore, he was also able to quench his thirst for knowledge under Ernst Weissensteiner in Vienna and Mark Dresser in New York. Christian Weber is still a researcher, examining to an equal extent "electro-acoustic improvised music" (EAI), chamber music, jazz, pop and rock. This diversity is not a juxtaposition or crossover, because in Weber's music these various sources are mutually dependent. Weber's work together with renowned musicians has been documented in over 50 sound recordings. These include players such as Johannes Bauer, Jeb Bishop, John Butcher, Lol Coxhill, Chris Dahlgren, Jacques Demierre, Robert Dick, Michel Doneda, Paul Dunmall, Peter Evans, Pierre Favre, Charles Gayle, Uli Gumpert, Jason Kahn, Hans Koch, Tomas Korber, Peter Kowald, Joachim Kühn, Oliver Lake, Joke Lanz, Urs Leimgruber, Paul Lytton, Phil Minton, Norbert Möslang, Michael Moser, Simon Nabatov, Lucas Niggli, Evan Parker, Paul Rogers, Olaf Rupp, Jorge Sanchez-Chiong, IreÌne Schweizer, Christine Sehnaoui, Elliott Sharp, Co Streiff, Walter & Sabrina, Stephan Wittwer, Nils Wogram, Christian Wolfarth, Nate Wooley, Otomo Yoshihide and many others. Rigobert Dittmann wrote the following about Christian Weber's second solo release, 'Walcheturm Solo': "Christian Weber, the double bassist, has to be heard for you to believe that the richness of these incredible sounds are made by one man alone and without electricity on this unwieldy instrument. Weber grates and snarls as though he is tormenting the strings with a rasp rather than a bow... Beyond melodious sound, the enormous excitement of this raw fiddling almost starts to shimmer. The deep frequencies have a bottomless rumble, but at the top the left hand causes gooseflesh as it runs fingers through your hair. The sound itself appears to split, becomes two-part; in any case it is two-handed, pizzicato with the one hand, whipping and cracking with the other, then also twanging with a long reverberation, twanggg, twonggg - the bass is pure percussion. Great." Weber has been a guest lecturer at the College of Arts in Bern since 2007. www.christianweber.org
Szymon Marciniak, Berlin (Kontrabass)

Szymon Marciniak gehört zu den führenden Kontrabass-Virtuosen seiner Generation. 1983 geboren in Polen, hat er seine Studien an den Hochschulen in Düsseldorf und Maastricht mit Auszeichnung abgeschlossen. Er tritt als Solist und Kammermusiker mit namhaften Musikern und Orchestern weltweit auf, seine solistische Konzerttätigkeit führte ihn in mehrere Länder Europas wie auch nach Kanada und in die USA. 2012 erschien seine Debüt-CD mit den gesamten Sonaten und Miniaturen von Adolf Mišek (1875-1955), wofür er das Lob der Kritiker der namhaftesten Musikzeitschriften wie The Strad oder Fanfare bekam. 2007-2013 war Szymon Marciniak Solo-Kontrabassist des Residentie Orkest in Den Haag. Weiterhin ist er mit den renommiertesten Orchestern und Ensembles wie dem Rundfunk Sinfonie Orchester Berlin, Concertgebouw-Orchester Amsterdam, Philharmonia Orchestra, BBC Orchestra of Wales, BBC Philharmonic Manchester, Amsterdam Sinfonietta, Ensemble Modern, Münchener Kammerorchester und Spira Mirabillis aufgetreten. Szymon Marciniak ist Mitglied des New European Ensemble, das sich auf die Musik des 20. Und 21. Jahrhunderts spezialisiert hat. Eine Duo Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem holländischen Pianisten Yoram Ish-Hurwitz (Duo 2BASE). Seit Herbst 2013 ist Szymon Mitglied der Bass Monsters, ein Kontrabass-Quartett, das Rock Klassiker auf den Kontrabässen neu hören lässt. Einige Komponisten wie Jürg Baur (1918-2010) und Chiel Meijering (geb.1954) widmeten Szymon ihre Werke. Szymon Marciniak ist ebenfalls als Lehrer aktiv. 2011-2013 unterrichtete er am Conservatorium in Groningen (NL) und gibt regelmäßig Meisterkurse in verschiedenen europäischen Ländern. www.szymonmarciniak.info Szymon Marciniak, was born in Poland and has moved to Germany in 2001. He graduated with dinstinction from the Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf and Conservatorium Maastricht. As a winner of first prizes at international competitions such as J. M. Sperger Competition and Vriendenkrans Concours in Amsterdam, he has made numerous radio recordings. Currently appointed principal double-bassist in the Residentie Orkest, he is pursuing parallel careers as both soloist and chamber musician. His passion for the double bass solo repertoire has led him to work with different pianists as a duo artist as well as a performer in a variety of combinations. Marciniak has performed with distinguished artists and ensembles such as Gustav Rivinius, Philip Setzer (Emerson String Quartet), Dmitri Ashkenazy, James Campbell, Philippe Graffin, Mirijam Contzen, Gil Sharon, Vera Beths, Paolo Giacometti, Lars Wouters van den Oudenweijer, Grigorij Zhyslin or the Fauré Quartett. As a chamber musician he is a frequent guest artist performing at many festivals throughout Europe. As soloist Szymon Marciniak has performed with the Münchener Kammerorchester, Schweriner Kammerorchester, Staatskapelle Schwerin, Anhaltische Philharmonie Dessau, Camerata Nova Szczecin, Kammersymphonie Berlin, and the Folkwang Kammerorchester Essen. In 2005 the renowned German composer Jürg Baur wrote the opera “Der Roman mit dem Kontrabass” adapted from the book by A. Tchehov. The one hour opera including virtuosic solos for the double-bass was composed by Baur especially for Marciniak. The premiere in Düsseldorf in November 2005 was highly acclaimed. Following this event, Baur wrote a Concertino for Double-Bass and Orchestra which is expected to be premiered in the near future with Szymon Marciniak as soloist. Currently Marciniak performs on a Double-Bass made by Charles Quenoil (1945). Internet: www.szymonmarciniak.info
Sophie Lücke, München (Kontrabass)

Sophie Lücke erhielt ihre ersten Kontrabassstunden bei Andreas Nettels in Wernigerode und setzte ihre Ausbildung bei Stephan Petzold am Bachgymnasium in Berlin fort. Sie studierte bei Janne Saksala in Berlin und in London bei Rinat Ibragimov. Meisterkurse bei Esko Laine und David Sinclair, Anregungen durch Klaus Stoll, Nabil Shehata, Joel Quarrington und Evgeny Kolosov, sowie Kurse in historischer Aufführungspraxis bei Kristin von der Goltz und Reinhard Goebel erweiterten ihre musikalischen Ansichten. Mit 19 Jahren wurde Sophie Akademistin im Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin und von 2008 bis 2010 war sie Stipendiatin der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Neben ihrer ständigen Orchestertätigkeit (Gast Solo-Bass im SWR Freiburg/Baden-Baden, WDR Köln, Scottish Chamber Orchestra, Kammerphilharmonie Bremen, Ensemble Resonanz, Ensemble Modern, Kammerorchester Basel, Les Dissonances, Mahler Chamber Orchestra, Northern Sinfonia u.a.) widmet sie sich intensiv der Kammermusik und hat mit Persönlichkeiten wie Heinz Holliger, Kit Armstrong, Julien Pregardien, Esther Hoppe, Uli Witteler, Alexej Gerassimez, Matthias Schorn, Viviane Hagner, Gabor Boldoczki, Kristin von der Goltz u.a. zusammengearbeitet. Im Rahmen von Chamber music connects the world 2010 musizierte Sophie Lücke gemeinsam mit András Schiff, Gidon Kremer, Yuri Bashmet und Tatjana Grindenko. Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern ist sie regelmäßig bei den Kammermusikwochen zu erleben. Sie trat sowohl mit dem Danish String -, Doric String- und Notos Quartet, als auch dem Trio Vivente auf. Als Solistin konnte man sie mit den Baden-Badener Philharmonikern (S.Koussewitzky und F.Schubert), dem C.P.E. Bach Orchester (S.Koussewitzky), dem Kammerorchester Wernigerode (L.E.Larsson), dem LJO Berlin (E.Tubin), dem Siemens Orchester München (N.Rota) und zuletzt dem Ensemble Zeitsprung (E.Rautavaara) erleben. Daneben wurde sie mit dem Solisten-Stipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung ausgezeichnet und von der Ann Driver Trust gefördert. Von 2011 bis 2013 war Sophie  Solokontrabassistin im Münchener Kammerorchester und im Orchestre Les Siècles in Paris (Ltg: F.-X.Roth). An der Hochschule Bern unterrichtete sie vertretungsweise 2013/2014 und gab außerdem Meisterkurse in Hongkong, Pyöngyang, São Paulo und Mexico City. Seit der Saison 2014/15 ist sie Solobassistin beim Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Giorgi Makhoshvili, München (Kontrabass)

In der georgischen Hauptstadt Tiflis erhielt Giorgi Makhoshvili bereits als Schüler Unterricht für Violine, Flöte und Kontrabass. Im Jahr 1997 begann er sein Studium mit der Fachrichtung Kontrabass am Staatlichen Konservatorium von Tiflis. Nach dem Grundstudium folgte ein Wechsel an die Münchener Hochschule für Musik, in die Meisterklasse von Prof. Klaus Trumpf. Dieser Wechsel sollte den beruflichen Weg von Giorgi Makhoshvili ebenso beeinflussen, wie seine musikalischen Wurzeln. Diese spannende Synthese formte ihn zu einem außergewöhnlich facettenreichen Interpreten. Nach seinem Abschluss im Jahr 2005 folgte ein weiteres Studium am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium an der Fakultät für Jazzkontrabass und E-Bass bei Paolo Cardoso. Während der Studienjahre sammelte Giorgi Makhoshvili seine berufliche Erfahrung unter anderem bei dem United World Youth Orchestra, der jungen österreichischen Philharmonie, dem Schleswig Holstein Festival Orchester, dem Ingolstädter Kammerorchester sowie an der Luzerner und an der bayerischen Orchesterakademie. Seit dem Jahr 2000 ist der passionierte Kontrabassist Mitglied des internationalen Ensembles Bassiona Amorosa mit dem er im Jahr 2014 den Echo Klassik in der Kategorie Klassik ohne Grenzen gewann. Der vielfache Preisträger internationaler Wettbewerbe komponiert außerdem erfolgreich. Seine Kompositionen für Kontrabassensemble sind im Hofmeister Musikverlag erschienen. Neben den vielzähligen Engagements geht Giorgi Makhoshvili einer aktiven Lehrtätigkeit – unter anderem am Bassico Kontrabass Institut in München und an der Musikschule in Grünwald nach. Mehrfach unterrichtete er bei Meisterkursen, so u.a. bei BASSEUROPE und im Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach Berlin.
Franziska Petzold, Berlin (Kontrabass)

Franziska Petzold wurde 1990 in Berlin geboren. Sie fing im Alter von 5 Jahren an Cello zu spielen und wechselte im Jahr 2002 in die Kontrabassklasse von Frau Prof. Barbara Sanderling. Als mehrfache „Jugend musiziert“-Preisträgerin nahm sie 2009 ihr Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin auf. In Meisterkursen erhielt sie u.a. von Paul Ellison, Božo Paradžik, Joel Quarrington, François Rabbath, Catalin Rotaru, Janne Saksala, Maggie Urquhart und Christian Weber wertvolle Anregungen. Orchestererfahrung sammelte sie schon sehr früh als langjähriges Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie, ab 2010 in der Jungen Deutschen Philharmonie, beim Berliner Kammerorchester sowie in den Orchesterakademien der Deutschen Oper Berlin (2011/12) und des NDR Elbphilharmonieorchesters (2013/14). Sie gewann sowohl beim Internationalen Probespielwettbewerb des Kontrabass Kaleidoskops Michaelstein 2012 als auch beim International Audition Competiton BASS2012 Copenhagen den 1. Preis. In den Jahren 2012-14 studierte sie bei Prof. Ekkehard Behringer an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, wo sie mit einem Deutschland Stipendium ausgezeichnet wurde. Ebenso war sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie Le Domaine Forget 2013 und 2014 in Kanada. Ihren Masterstudiengang absolvierte sie in der Klasse von Prof. Janne Saksala an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. In den Jahren 2016/17 war sie Mitglied des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburgs und unterrichtete am Hamburger Konservatorium. Ab dem Wintersemester 2017/18 vertieft sie ihre pädagogischen Studien an der Universität der Künste und der Freien Universität Berlin und unterrichtet am C.Ph.E.Bach Gymnasium Berlin im Lehrauftrag.