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BASSEUROPE ACADEMY  Workshop für Kontrabassisten

Kurs-Nummer:18106

Beginn:18.03.2018 15:00 Uhr

Ende:25.03.2018 10:00 Uhr

Anmeldeschluss:18.02.2018

Preise

Der ermäßigte Preis gilt für Schüler, Studenten und Erwerbslose (gegen Vorlage eines gültigen Nachweises) sowie für alle Teilnehmer mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt (in dem Fall ist kein zusätzlicher Nachweis erforderlich).

KategoriePreis
Kurspreis (voll)350,00 EUR
Kurspreis (erm.)270,00 EUR

Beschreibung

BASSEUROPE ACADEMY...
...DAS Bassfestival rund um das größte, tiefste und vielsaitigste Instrument der Welt!
Seit 36 Jahren findet inmitten der wunderschönen Natur des Harzvorlandes im Kloster Michaelstein in den inspirierenden Räumlichkeiten der Musikakademie Sachsen-Anhalt die internationale Kontrabasswoche statt, die in kaleidoskopischer Vielfalt zahlreiche Angebote zum Ausprobieren, Kennenlernen und Mitmachen anbietet. Bewährtes wird weitergeführt - Neues gewagt.

Zielgruppe
Für Lehrer und Studenten, für Orchestermusiker und Liebhaber, für Jazzer und Freunde der historischen Aufführungspraxis – kurz: für alle, die den Kontrabass lieben!

Thema
Den Schwerpunkt bildet 2018 die Moderne - vom Tristanakkord zu Petruschka. Musik und Geschichte, Bildende Kunst und Tanz, Literatur und Philosophie, Tradition und Aufbruch im Spiegel der heutigen Zeit.

Innovationstag
Am Montag, 19.3.2018, findet  von 11.00 Uhr - 18.00 Uhr ein Innovationstag statt, bei dem Verlage, Zubehör-Hersteller und Bogenbauer mit einem breiten Publikum ihre Ideen teilen. Eingeladen sind Musiker, Musikschullehrer und -leiter, die an innovativen Entwicklungen rund um die Streichinstrumentenfamilie interessiert sind.

Unsere Dozenten...
Profitieren Sie von Einzelunterricht, Teilnehmervorspielen und Konzerten, vom Musizieren in verschiedenen Bassensembles, von Orchesterstudien, Technik-Classes, Vorträgen und Diskussionsrunden.
Mit Dunja Robboti und Tomoko Takahashi stehen zwei international bekannte  Pianistinnen zur gemeinsamen künstlerischen Arbeit bereit.
Durch die basserfahrene Physiotherapeutin Angela Gebler werden die Kursteilnehmer in bewährter Weise physioprophylaktisch betreut und bewegt. Neben dem Sportangebot am Morgen und dem Warm-up vor dem Musizieren besteht zusätzlich die Möglichkeit, Einzelunterricht mit physiologischer Ausrichtung oder eine Massage in der mobilen Praxis von Angela Gebler zu buchen.

Unsere Aussteller
Für alle Kursteilnehmer besteht die Möglichkeit, im Saitenlabor das gesamte Sortiment der Firma PIRASTRO kostenlos zu testen. Dabei werden Sie durch den Geigenbauer Frank Dittrich beraten und beim Saitentauschen unterstützt. Eventuell notwendige Klangeinstellungen am Instrument werden gleich mit erledigt. Die traditionsreichste deutsche Bogenbauwerkstatt Günther, Matthias und Willi Hoyer aus Markneukirchen wird nicht nur hochqualitative Bögen anbieten, sondern auch Bögen der Teilnehmer kurzfristig neu beziehen (overnight). Kontrabässe aller Größen werden von Mastri-bassico zur Verfügung gestellt und können ausgeliehen oder gekauft werden. Pal Molnar kümmert sich mit seinem verstellbaren Carbonstimmstock anima NOVA um die Seele des Kontrabasses. Die ErgoBass Stütze kann unter der Anleitung von Petru Iuga ausprobiert werden. Tobias Grosshauser stellt digitale Miniaturmesssysteme - bonsai-systems - vor, mit denen sich versteckte Spielparameter in Echtzeit auf Mobilgeräten visualisieren lassen und damit eine sofortige Anpassung des Krafteinsatzes beim Instrumentalspiel ermöglichen.

Außerdem...
Sportangebote von Nordic Walking bis Tischtennis, geselliges Beisammensein am Abend in der Remise, Austausch und Anregung.

HERZLICH WILLKOMMEN BEIM SCHÖNSTEN BASSFESTIVAL DER WELT!

Hinweise
  • Ein Zuschuss zur Kursgebühr kann auf Anfrage über die Gesellschaft der Freunde Michaelstein gewährt werden. Bitte kontaktieren Sie hierfür die Musikakademie über seminar@kulturstiftung-st.de
  • Früh buchen lohnt sich: Buchen Sie bis 15.1.2018 und sparen Sie 50,00 € Kursgebühr
Übernachtung und Verpflegung
Nach der Anmeldung für das Seminar können Sie Übernachtung und Verpflegung im "Gasthaus zum Weißen Mönch" über diesen Link bestellen. Dort sind einige Zimmer zu vergünstigten Konditionen für Sie reserviert. Nach dem Anmeldeschluss werden freie Zimmer anderweitig vergeben.
Jugendliche pro Tag inkl. 3 Mahlzeiten: EZ 59,- € | DZ 38,- € | MBZ 32,- €
Erwachsene pro Tag inkl. 3 Mahlzeiten: EZ 70,- € | DZ 49,- € | MBZ 43,- €


BASSEUROPE ACADEMY...
...THE Bassfestival: celebrating the world's largest, deepest instrument, with plenty of strings to its bow!
Set in the beautiful natural surroundings of the Harz Mountains’ foothills, Kloster Michaelstein has played host to International Double Bass Week since 36 years. In the inspiring spaces of the Music Academy of Saxony-Anhalt, a kaleidoscopic array of activities lets you try new things out, make new friends and join in. Preserving tried and tested traditions - daring to do something new.

Who can attend?
For teachers and students, for players and lovers of orchestral music, for jazz musicians and friends of historical ways of performing – in short: for everyone who loves the double bass!

Topic
The main topic in 2018 will be Modernity - from the Tristan chord to Petrushka. Music and history, visual art and dance, literature and philosophy, tradition and revolution, all viewed through the lens of the modern day.

Innovation Day
On Monday 19th March 2018, an innovation day will take place from 11am to 6pm, where publishers, accessory manufacturers, and bow-makers can share their ideas with a broad audience. Musicians, musical directors and music teachers who are interested in innovative developments across the whole family of string instruments are invited.

Our Instructors...
Benefit from one-on-one instruction, participatory recitals and concerts, playing in multiple bass ensembles, orchestra studies, technical classes, lectures and discussion panels.
Two internationally renowned pianists, Dunja Robboti and Tomoko Takahashi, will be on hand to accompany all artistic work.
As a physiotherapist experienced with the bass, Angela Gebler will be on hand to look after course participants, using her expertise to ensure they move in a way that avoids injury. As well as a chance to play sport in the morning and warm up before playing, it will also be possible to take individual classes in physiology with Angela and even to book a massage in her mobile clinic.

Our Exhibitors...
In our string laboratory, course participants will have the chance to test the whole range of products from the company PIRASTRO free of charge. Violin maker Frank Dittrich will be there to guide and advise you when swapping out your strings. Any tuning required can be done at the same time. The German bow maker Günther, Matthias und Willi Hoyer in Markneukirchen is steeped in tradition and not only offers the best quality bows but will also be on hand to rehair your bow at short notice (overnight). Double basses of all sizes are on offer from Mastri-bassico, which can be either bought or rented. Pal Monar delve into the soul of the double bass with their adjustable carbon sound post anima NOVA. Get advice from Petru Iuga when trying out their ErgoBass bass-support. Tobias Grosshauser from Bonsai Systems will be exhibiting miniature digital measuring systems, which allow bassists to uncover hidden dimensions of their playing. Data visualisation on mobile devices allows you to adjust the force and motion of your playing in real time.

What’s more ...
Chances for sporting activities, from Nordic walking to table tennis, stimulating conversation and cordial evenings spent together in the converted stable.

WELCOME TO THE GREATEST BASS FESTIVAL IN THE WORLD!

Notices
  • Subsidised course fees are available upon request from the Gesellschaft der Freunde Michaelstein (Society for the Friends of Michaelstein). Should you require this, please contact the Music Academy at seminar@kulturstiftung-st.de
  • We recommend booking early: Book by 15th January 2018 and save €50.00 from your course fee

accomodation and meals
After registration for the course you can contact the „Gasthaus zum Weißen Mönch“ for accommodation and meals with this link. You can get rooms there at a reduced fee. After closing date these rooms will be given to other interested persons.
daily rate for adolescent participants, including 3 meals: single room 59,- € | double room 38,- € | shared room 32,- €
daily rate for adult participants, including 3 meals: single room 70,- € | double room 49,- € | shared room 43,- €

Dozent(inn)en

Prof. Stephan Petzold, Berlin (Kontrabass)

Stephan Petzold wurde in Meißen geboren und begann seine musikalische Ausbildung bereits mit 5 Jahren. Ab 1976 besuchte er die Spezialschule für Musik in Berlin und studierte Kontrabass von 1979-84 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Heinz Zimmer und als Austauschstudent am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium bei Lev Rakow. Im Alter von 19 Jahren wurde er als Praktikant an der Deutschen Staatsoper Berlin und ein Jahr später als Solobassist am Berliner Sinfonie Orchester, dem heutigen Konzerthausorchester Berlin, engagiert. Petzold erhielt 1987 Lehraufträge am Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, wo er 2003 zum Gastprofessor für Kontrabass ernannt wurde. Stephan Petzold ist in vielen wichtigen Kontrabass-Gesellschaften aktiv. Als Dozent betreute er diverse Orchester, darunter die „Junge Deutsche Philharmonie“. Als Solist spielte Stephan Petzold Produktionen für den WDR, rbb und Radio Moskau ein. Als Kammermusiker bereiste er mit Ensembles wie „concertare berlin“, dem Solistenensemble Ligatura Berlin, der Bachakademie und dem Bachcollegium Berlin Musikzentren in Asien, Amerika und Europa. Zahlreiche seiner Schüler wurden von renommierten Orchestern engagiert. Seit Ende der neunziger Jahre beschäftigt sich Stephan Petzold mit der Optimierung von Saiten und Instrumenten, wobei es bei der Entwicklung und Produktion zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit innovativen Saitenherstellern kam.♠♠♠♠♠ Stephan Petzold was born in Meißen and began his musical training at the age of five. From 1976 he attended the special music school in Berlin and studied double bass from 1979-84 with Heinz Zimmer at the Hanns Eisler School of Music and as an exchange student with Lev Rakow at the Tchaikovsky Conservatoire. At the age of nineteen he was employed as a trainee at the Deutsche Staatsoper in Berlin and one year later as solo bass at the Berlin Symphony Orchestra, (now the Konzerthausorchester). In 1987 Petzold was appointed visiting lecturer at the Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach (a specialist music high school) and at the Hanns Eisler School of Music, where he was appointed a Visiting Professor of Double Bass in 2003. Stephan Petzold is active in many distinguished double bass societies. He has had teaching appointments with various orchestras including the Junge Deutsche Philharmonic (Young German Philharmonic). He has played as a soloist in productions for the WDR, rbb and Radio Moscow. He has travelled as a chamber musician with ensembles such as concertare berlin, the soloist ensemble Ligatura Berlin, the Bachakademie and the Bachcollegium Berlin to music centres in Asia, America and Europe. Many of his pupils have been engaged by well-known orchestras. Since the end of the nineties Stephan Petzold has been engaged with the optimisation of strings and instruments, the development and production of which has led to successful collaboration with innovative string manufacturers.
Christian Weber, Zürich (Kontrabass)

Charles Mingus' vor Energie strotzendes Bassspiel und seine vor Dringlichkeit brennende Musik waren für Christian Weber eine Offen- barung. Unter diesen starken Eindrücken besorgte er sich seinen ersten Kontrabass und begann die sich neu eroeffnende Welt zu erforschen. Schon bald darauf trieb es Weber an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz, um bei Wayne Darling und Ewald Oberleitner zu studieren. Weitere Studien bei Adelhard Roidinger am Bruckner-Konserva- torium Linz brachten eine Befreiung von Idiomen sowie eine intensive Auseinander- setzung mit Neuer und Elektronischer Musik. Des weiteren durfte er seinen Wissensdurst bei Ernst Weissensteiner in Wien und bei Mark Dresser in New York stillen. Noch immer ist Christian Weber ein Forscher, der sich gleichermaßen mit "Elekroakustischer Improvisierter Musik" (EAI), Kammermusik, Jazz, Pop und Rock auseinandersetzt. Diese Diversität steht nicht für ein Nebeneinander oder Crossover, denn in Webers Musik bedingen sich diese unterschiedlichen Quellen gegenseitig. Webers Zusammenwirken mit namhaften Musikern ist auf über 50 Tonträgern dokumentiert. Darunter finden sich Mitspieler wie Johannes Bauer, Jeb Bishop, John Butcher, Lol Coxhill, Chris Dahlgren, Jacques Demierre, Robert Dick, Michel Doneda, Paul Dunmall, Peter Evans, Pierre Favre, Charles Gayle, Uli Gumpert, Jason Kahn, Hans Koch, Tomas Korber, Peter Kowald, Joachim Kühn, Oliver Lake, Joke Lanz, Urs Leimgruber, Paul Lytton, Phil Minton, Norbert Möslang, Michael Moser, Simon Nabatov, Lucas Niggli, Evan Parker, Paul Rogers, Olaf Rupp, Jorge Sanchez-Chiong, IreÌne Schweizer, Christine Sehnaoui, Elliott Sharp, Co Streiff, Walter & Sabrina, Stephan Wittwer, Nils Wogram, Christian Wolfarth, Nate Wooley, Otomo Yoshihide und viele andere. Rigobert Dittmann schreibt über Christian Webers zweite Solo-Veröffentlichung ‚Walcheturm Solo’: "Christian Weber, der Kontrabassist, den man gehört haben muss, um es zu glauben, dass den Reichtum, die Phantastik von Klängen ein Mann allein und ohne Strom dem sperrigen Instrument abringt. Weber knarrt und knurpst, als würde er die Saiten statt mit dem Bogen mit einer Raspel traktieren... Raues Gegeige abseits von Wohlklang beginnt enorm reizvoll zu schillern. Die tiefen Frequenzen wummern bodenlos, aber oben krault die Linke die zu Berg stehenden Haare. Der Klang selbst scheint sich zu spalten, wird zweistimmig, zweihändig ist er sowieso, Pizzicato mit der einen, peitschend und schnalzend mit der andern, dann auch twangend mit langem Nachhall, twänggg, twonggg - der Bass als reines Schlaginstrument. Stark." Seit 2007 ist Weber Gastdozent an der Hochschule der Künste Bern. ♠♠♠♠♠ Charles Mingus' energy-filled bass playing and the burning urgency of his music were a revelation for Christian Weber. Under these powerful influences, he acquired his first double bass and began to explore this world that had recently opened up to him. Soon after, it drove Weber to the College of Music and Performing Arts in Graz, to study under Wayne Darling and Ewald Oberleitner. Further study under Adelhard Roidinger at the Bruckner Conservatory in Linz brought about a liberation from idioms and an intensive dialogue with new and electronic music. Furthermore, he was also able to quench his thirst for knowledge under Ernst Weissensteiner in Vienna and Mark Dresser in New York. Christian Weber is still a researcher, examining to an equal extent "electro-acoustic improvised music" (EAI), chamber music, jazz, pop and rock. This diversity is not a juxtaposition or crossover, because in Weber's music these various sources are mutually dependent. Weber's work together with renowned musicians has been documented in over 50 sound recordings. These include players such as Johannes Bauer, Jeb Bishop, John Butcher, Lol Coxhill, Chris Dahlgren, Jacques Demierre, Robert Dick, Michel Doneda, Paul Dunmall, Peter Evans, Pierre Favre, Charles Gayle, Uli Gumpert, Jason Kahn, Hans Koch, Tomas Korber, Peter Kowald, Joachim Kühn, Oliver Lake, Joke Lanz, Urs Leimgruber, Paul Lytton, Phil Minton, Norbert Möslang, Michael Moser, Simon Nabatov, Lucas Niggli, Evan Parker, Paul Rogers, Olaf Rupp, Jorge Sanchez-Chiong, IreÌne Schweizer, Christine Sehnaoui, Elliott Sharp, Co Streiff, Walter & Sabrina, Stephan Wittwer, Nils Wogram, Christian Wolfarth, Nate Wooley, Otomo Yoshihide and many others. Rigobert Dittmann wrote the following about Christian Weber's second solo release, 'Walcheturm Solo': "Christian Weber, the double bassist, has to be heard for you to believe that the richness of these incredible sounds are made by one man alone and without electricity on this unwieldy instrument. Weber grates and snarls as though he is tormenting the strings with a rasp rather than a bow... Beyond melodious sound, the enormous excitement of this raw fiddling almost starts to shimmer. The deep frequencies have a bottomless rumble, but at the top the left hand causes gooseflesh as it runs fingers through your hair. The sound itself appears to split, becomes two-part; in any case it is two-handed, pizzicato with the one hand, whipping and cracking with the other, then also twanging with a long reverberation, twanggg, twonggg - the bass is pure percussion. Great." Weber has been a guest lecturer at the College of Arts in Bern since 2007. www.christianweber.org
Stefan Schäfer, Hamburg (Kontrabass)

Stefan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zunächst mit Hauptfach Klavier, bevor er ein Kontrabass-Studium bei Hans-Dieter Eschmann aufnahm. Er war Teilnehmer von Meisterkursen bei Klaus Stoll und Ovidiu Badila. Sein Studium schloss er mit Diplom und dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Seit 1993 ist Schäfer Kontrabassist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Im selben Jahr wurde er 1. Preisträger beim Wettbewerb der Elise-Meyer-Stiftung Hamburg. Im Jahre 2000 trat er die Position als Solobassist bei den Düsseldorfer Symphonikern an. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg wurde er 2003 Solobassist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Stefan Schäfer ist begeisterter Kammermusiker. Neben seinem Engagement in verschiedenen Musikformationen ist er Vorsitzender des Vereins kammermusik heute e.V.. Als Solist und Kammermusiker hat Schäfer zahlreiche CD-Einspielungen vorgenommen. Seit 1993 ist Dozent für Kontrabass am Hamburger Konservatorium. Außerdem gab er diverse Kurse im In- und Ausland und war als Juror verschiedener instrumentaler und interdisziplinärer Wettbewerbe tätig. Darüber hinaus hat Stefan Schäfer inzwischen mehr als 50 Kompositionen für sein Instrument vorgelegt, die auf der ganzen Welt zur Aufführung gelangen. In England und den USA erhielt er Auszeichnungen für seine Kompositionen. Von 2010-12 ist er Composer-in-Residence der Pädagogischen Arbeitsgemeinschaft Kontrabass Baden-Württemberg, um neue Literatur für den Kontrabassunterricht, aber auch für Workshops und Wettbewerbe auf den Weg zu bringen.♠♠♠♠♠ German bassist-composer Stefan Schäfer studied with Hans-Dieter Eschmann at the Hochschule für Musik und Theater Hamburg. After further studies with Klaus Stoll and Ovidiu Badila he won a first prize at Elise-Meyer-Wettbewerb. In 1993 he became a member of the Philharmonisches Staatsorchester Hamburg. Later he was appointed Principal Bass of the Düsseldorfer Symphoniker - in 2003 he became Principal Bass of the Philharmonisches Staatsorchester Hamburg. Alongside his orchestral and teaching duties, Schäfer is a member of several chamber groups and chairman of the chamber music association kammermusik heute e.V.. As a soloist and chamber player he has recorded a number of CDs. Since 1993 he is also teaching double bass at the Hamburger Konservatorium. He gave masterclasses in several countries and was member of jury in different competitions. Furthermore Stefan Schäfer is a profilic composer. His oeuvre includes more than 50 works for double bass. Schäfers compositions have been performed in numerous national and international concerts and festivals. He was awarded with international prizes in Great Britain and the USA. From 2010-12 he is Composer-in-Residence of the Pädagogische Arbeitsgemeinschaft Kontrabass Baden-Württemberg (Germany), to write new pieces for tution, workshop and competition. www.bassist-composer.de
Ekkehard Beringer, Hamburg (Kontrabass)

Ekkehard Beringer, geboren 1969, erhielt seinen ersten Kontrabassunterricht im Alter von zehn Jahren. Während der Schulzeit war er Mitglied des Bundesjugendorchesters und Bundespreisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert". Das Studium der Orchestermusik absolvierte er an den Musikhochschulen Köln und Karlsruhe bei Prof. Wolfgang Güttler sowie im Aufbaustudium Solistenklasse an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar bei Prof. Horst-Dieter Wenkel. Meisterkurse bei Ion Cheptea, Ovidiu Badila und Ulrich Lau vervollständigten seine Ausbildung. Während des Studiums war Beringer Mitglied des Jugendorchesters der Europäischen Union (EUYO). 1994 wurde Beringer Mitglied der Münchner Philharmoniker (Leitung Sergiu Celibidache), 1997 stellvertretender 1. Solokontrabassist des Gewandhausorchesters Leipzig, 1998 1. Solokontrabassist im Orchester der Deutschen Oper Berlin. Seit 2002 ist er 1. Solokontrabassist im NDR-Sinfonieorchester Hamburg. Konzertreisen als Solist und Kammermusiker führten ihn unter anderem in die Schweiz, nach Kroatien, Slowenien und nach Tschechien. Solistische Tonaufnahmen liegen beim Südwestrundfunk und Norddeutschen Rundfunk vor. Neben der Tätigkeit als Kammermusiker, Orchestermusiker und Solist widmet sich Beringer seit einigen Jahren verstärkt auch pädagogischen Aufgaben: als Fachdozent Kontrabass arbeitete er mit dem Schleswig-Holstein-Musik-Festivalorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Bundesjugendorchester zusammen, gab Meisterkurse in Tschechien, Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Seit 2008 ist Beringer neben seiner Tätigkeit im NDR-Sinfonieorchester Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Er spielt auf einem Instrument des venezianischen Meisters Matteo Goffriller (1659-1742). Internet: www.beringer-kontrabass.de ♠♠♠♠♠ Ekkehard Beringer, born 1969, received his first double bass lesson at the age of ten. At school he was a member of the Federal Youth Orchestra and laureate of the "Jugend musi-ziert" Competition. He graduated in orchestral music studies under Prof. Wolfgang Güttler from the Universities of Music at Cologne and Karlsruhe and completed postgraduate solo classes at the Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar with Prof. Horst-Dieter Wenkel. He completed his education by taking master classes with Ion Cheptea, Ovidiu Badila and Ulrich Lau. During his studies Beringer was a member of the European Union Youth Orchestra (EUYO). In 1994 Beringer became a member of the Munich Philharmonic (conductor Sergiu Celibidache), in 1997 he became first assistant principal solo double bass at the Leipzig Gewandhaus Orchestra, in 1998 1st principal solo double bass at the German Opera Berlin. Since 2002 he has been 1st principal solo double bass in the NDR Symphony Orchestra Hamburg. Concert tours as soloist and chamber musician have taken him to Switzerland, Croatia, Slovenia and the Czech Republic. Solo recordings are available at Südwestrundfunk and Norddeutscher Rundfunk. Along with his work as a chamber and orchestral musician and soloist, Beringer has increased his teaching commitments in recent years: as tutor in double bass with the Schleswig-Holstein Music Festival Orchestra, the Young German Philharmonic and the German National Youth Orchestra. He has also given master classes in the Czech Republic, Germany, the Netherlands and Belgium. In addition to his work with the NDR Symphony Orchestra, since 2008 Beringer has been Professor at the Hanover University of Music and Drama. He plays an instrument from the Venetian master Matteo Goffriller (1659-1742). Internet: www.beringer-kontrabass.de
Prof. Petru Iuga, Mannheim (Kontrabass)

Petru Iuga erhielt seinen ersten Kontrabassunterricht in seiner Heimat Rumänien, unter anderem bei Professor Ioan Cheptea in Bukarest. Auf Einladung von Sir Yehudi Menuhin setzte er als zwanzigjähriger seine Ausbildung an der International Menuhin Music Academy in Gstaad (Schweiz) fort. Es folgten weitere Studien an der Hochschule der Künste in Bern sowie am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Petru Iuga war Mitglied des Ensemble Orchestral de Paris, Erster Kontrabassist im Münchner Kammerorchester, gastierte als Erster Kontrabassist mit dem London Symphony Orchestra und betreut derzeit eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellend Kunst in Mannheim. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und errang jeweils den Ersten Preis an den Internationalen Kontrabass-Wettbewerben in Markneukirchen, Deutschland (1999) und in Capbreton, Frankreich (2001). Viele ehemalige Studenten von Prof. Iuga haben Positionen in deutschen und französischen Sinfonieorchestern. Im März 2008 erschien beim CD-Label Denon eine Einspielung des Forellenquintetts von Franz Schubert mit dem Carmina-Quartett und Petru Iuga.
Sophie Lücke, München (Kontrabass)

Sophie Lücke erhielt ihre ersten Kontrabassstunden bei Andreas Nettels in Wernigerode und setzte ihre Ausbildung bei Stephan Petzold am Bachgymnasium in Berlin fort. Sie studierte bei Janne Saksala in Berlin und in London bei Rinat Ibragimov. Meisterkurse bei Esko Laine und David Sinclair, Anregungen durch Klaus Stoll, Nabil Shehata, Joel Quarrington und Evgeny Kolosov, sowie Kurse in historischer Aufführungspraxis bei Kristin von der Goltz und Reinhard Goebel erweiterten ihre musikalischen Ansichten. Mit 19 Jahren wurde Sophie Akademistin im Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin und von 2008 bis 2010 war sie Stipendiatin der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Neben ihrer ständigen Orchestertätigkeit (Gast Solo-Bass im SWR Freiburg/Baden-Baden, WDR Köln, Scottish Chamber Orchestra, Kammerphilharmonie Bremen, Ensemble Resonanz, Ensemble Modern, Kammerorchester Basel, Les Dissonances, Mahler Chamber Orchestra, Northern Sinfonia u.a.) widmet sie sich intensiv der Kammermusik und hat mit Persönlichkeiten wie Heinz Holliger, Kit Armstrong, Julien Pregardien, Esther Hoppe, Uli Witteler, Alexej Gerassimez, Matthias Schorn, Viviane Hagner, Gabor Boldoczki, Kristin von der Goltz u.a. zusammengearbeitet. Im Rahmen von Chamber music connects the world 2010 musizierte Sophie Lücke gemeinsam mit András Schiff, Gidon Kremer, Yuri Bashmet und Tatjana Grindenko. Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern ist sie regelmäßig bei den Kammermusikwochen zu erleben. Sie trat sowohl mit dem Danish String -, Doric String- und Notos Quartet, als auch dem Trio Vivente auf. Als Solistin konnte man sie mit den Baden-Badener Philharmonikern (S.Koussewitzky und F.Schubert), dem C.P.E. Bach Orchester (S.Koussewitzky), dem Kammerorchester Wernigerode (L.E.Larsson), dem LJO Berlin (E.Tubin), dem Siemens Orchester München (N.Rota) und zuletzt dem Ensemble Zeitsprung (E.Rautavaara) erleben. Daneben wurde sie mit dem Solisten-Stipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung ausgezeichnet und von der Ann Driver Trust gefördert. Von 2011 bis 2013 war Sophie  Solokontrabassistin im Münchener Kammerorchester und im Orchestre Les Siècles in Paris (Ltg: F.-X.Roth). An der Hochschule Bern unterrichtete sie vertretungsweise 2013/2014 und gab außerdem Meisterkurse in Hongkong, Pyöngyang, São Paulo und Mexico City. Seit der Saison 2014/15 ist sie Solobassistin beim Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Szymon Marciniak, Berlin (Kontrabass)

Szymon Marciniak gehört zu den führenden Kontrabass-Virtuosen seiner Generation. 1983 geboren in Polen, hat er seine Studien an den Hochschulen in Düsseldorf und Maastricht mit Auszeichnung abgeschlossen. Er tritt als Solist und Kammermusiker mit namhaften Musikern und Orchestern weltweit auf, seine solistische Konzerttätigkeit führte ihn in mehrere Länder Europas wie auch nach Kanada und in die USA. 2012 erschien seine Debüt-CD mit den gesamten Sonaten und Miniaturen von Adolf Mišek (1875-1955), wofür er das Lob der Kritiker der namhaftesten Musikzeitschriften wie The Strad oder Fanfare bekam. 2007-2013 war Szymon Marciniak Solo-Kontrabassist des Residentie Orkest in Den Haag. Weiterhin ist er mit den renommiertesten Orchestern und Ensembles wie dem Rundfunk Sinfonie Orchester Berlin, Concertgebouw-Orchester Amsterdam, Philharmonia Orchestra, BBC Orchestra of Wales, BBC Philharmonic Manchester, Amsterdam Sinfonietta, Ensemble Modern, Münchener Kammerorchester und Spira Mirabillis aufgetreten. Szymon Marciniak ist Mitglied des New European Ensemble, das sich auf die Musik des 20. Und 21. Jahrhunderts spezialisiert hat. Eine Duo Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem holländischen Pianisten Yoram Ish-Hurwitz (Duo 2BASE). Seit Herbst 2013 ist Szymon Mitglied der Bass Monsters, ein Kontrabass-Quartett, das Rock Klassiker auf den Kontrabässen neu hören lässt. Einige Komponisten wie Jürg Baur (1918-2010) und Chiel Meijering (geb.1954) widmeten Szymon ihre Werke. Szymon Marciniak ist ebenfalls als Lehrer aktiv. 2011-2013 unterrichtete er am Conservatorium in Groningen (NL) und gibt regelmäßig Meisterkurse in verschiedenen europäischen Ländern. www.szymonmarciniak.info Szymon Marciniak, was born in Poland and has moved to Germany in 2001. He graduated with dinstinction from the Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf and Conservatorium Maastricht. As a winner of first prizes at international competitions such as J. M. Sperger Competition and Vriendenkrans Concours in Amsterdam, he has made numerous radio recordings. Currently appointed principal double-bassist in the Residentie Orkest, he is pursuing parallel careers as both soloist and chamber musician. His passion for the double bass solo repertoire has led him to work with different pianists as a duo artist as well as a performer in a variety of combinations. Marciniak has performed with distinguished artists and ensembles such as Gustav Rivinius, Philip Setzer (Emerson String Quartet), Dmitri Ashkenazy, James Campbell, Philippe Graffin, Mirijam Contzen, Gil Sharon, Vera Beths, Paolo Giacometti, Lars Wouters van den Oudenweijer, Grigorij Zhyslin or the Fauré Quartett. As a chamber musician he is a frequent guest artist performing at many festivals throughout Europe. As soloist Szymon Marciniak has performed with the Münchener Kammerorchester, Schweriner Kammerorchester, Staatskapelle Schwerin, Anhaltische Philharmonie Dessau, Camerata Nova Szczecin, Kammersymphonie Berlin, and the Folkwang Kammerorchester Essen. In 2005 the renowned German composer Jürg Baur wrote the opera “Der Roman mit dem Kontrabass” adapted from the book by A. Tchehov. The one hour opera including virtuosic solos for the double-bass was composed by Baur especially for Marciniak. The premiere in Düsseldorf in November 2005 was highly acclaimed. Following this event, Baur wrote a Concertino for Double-Bass and Orchestra which is expected to be premiered in the near future with Szymon Marciniak as soloist. Currently Marciniak performs on a Double-Bass made by Charles Quenoil (1945). Internet: www.szymonmarciniak.info
Andrew Ackerman, Wien (Kontrabass)

Andrew Ackerman, geboren in Arizona (USA), kam 1972 nach Abschluss seines Studiums an der Columbia University nach Europa. Ab 1978 studierte er bei Ludwig Streicher in Wien. Von 1980 bis 1992 war er Mitglied der Wiener Symphoniker. Er spielte von 1981 bis 2016 im Concentus Musicus Wien, einen Großteil dieser Zeit als Solobassist.
Angela Gebler, Augsburg (Musikermedizin/Physiotherapie)

Angela Gebler hat sich als Physiotherapeutin in den letzten 12 Jahren auf Musiker spezialisiert. Neben Einzelbehandlungen bietet sie auch physiotherapeutsche Unterstützung für Orchester, bei Meisterklassen und Workshops an Musikschulen und Musikhochschulen an. Von 2003-2005 hatte sie einen Lehrauftrag für Fitness an der Musikhochschule Augsburg. Die letzten 4 Jahre war sie Dozentin beim Kontrabass-Kaleidoskop in Michaelstein. Alle Teilnehmer sind eingeladen, die Aufwärmgymnastik vor dem Üben und die Ausgleichsgymnastik nach dem Üben mitzuerleben. Gleichzeitig wird das Bewusstsein für den "Körper als Instrument" geweckt. Neben individuellen Behandlungen mit oder ohne Instrument gibt es während dieser einzigartigen Meisterklasse die Möglichkeit, eine entspannende Massage zu genießen. Angela Gebler lebt in der Nähe von München und arbeitet freiberuflich. In der Deutschen Gesellschaft für Musikermedizin (DGfMM) ist sie mit anderen Berufsgruppen, die sich für die Gesundheit der Musiker einsetzen, vernetzt. ♠♠♠♠♠ Physiotherapist, has been specialising in treating musicians for the last 12 years. Besides individual therapies she offers physiotherapy support for orchestral work phases, masterclasses and workshops at Music schools and Acadamies of Music. From 2003-2005 she was teaching Fitness at the Academy of Music in Augsburg, Bavaria. The last three years she was a member of the staff at the Double Bass Caleidoscope in Germany sharing warming and loosening-up exercises and raising the awareness for the "Body as Instrument" both in theory and practice. Besides that she is offering individual treatment with or without instrument and massages during this unique masterclass! Angela Gebler is living near Munich and working as a freelance physiotherapist. In the German society of Musicians Medicine (DGfMM) she is networking with other professionalists caring for the health of musicians.