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BASSEUROPE young ACADEMY  Kontrabassworkshop für Schüler, Familien und Lehrer

Kurs-Nummer:19104

Beginn:21.03.2019 15:00 Uhr

Ende:24.03.2019 17:00 Uhr

Anmeldeschluss:21.02.2019

Preise

Der ermäßigte Preis gilt für Schüler, Studenten und Erwerbslose (gegen Vorlage eines gültigen Nachweises) sowie für alle Teilnehmer mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt (in dem Fall ist kein zusätzlicher Nachweis erforderlich).

KategoriePreis
Kurspreis (voll)130,00 EUR
Kurspreis (erm.)110,00 EUR
passive Teilnahme25,00 EUR

Beschreibung

Der Workshop für bassbegeisterte Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, sowie deren Eltern und Lehrer!

Themen...

...für kleine und große Bassisten gibt es Konzerte, Vorträge, gemeinsames Musizieren im Bass-Orchester, tägliches Warm-up, Unterricht bei den Dozenten, offenen Gruppen-Unterricht, das PIRASTRO-Saitenlabor, eine Fachbuch-, Noten- und Instrumentenausstellung.

...für alle Bassbegeisterten wird das gemeinsame Musizieren und Üben mit Eltern und Geschwistern angeboten. Worauf gilt es beim Üben zu achten? - Körperhaltung, das richtige Equipment, gesundes Musizieren. Durch die basserfahrene Physuitherapeutin Angela Gebler werden die Teilnehmer in bewährter Weise beraten, betreut und bewegt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Einzelunterricht mit physiologischer Ausrichtung oder eine Massage zu buchen.

...für alle mitreisenden Familienangehörigen
  • Musikausstellung und Klostergärten selbst entdeckem
  • Kreativwerkstatt: Kontrabass aus Alltagsgegenständen bauen
  • NEU Mitreißende Musik für mitreisende Eltern: (Teilnahme bitte bei "weitere Wünsche" vermerken und Instrument mitbringen; die Noten werden vorab verschickt.)


EXTRA-TAG: Am Donnerstag (21.3.) und Freitag (22.3.) steht das Dozententeam für Intensiv-Unterricht zur Verfügung.

Unsere Aussteller
Für alle Kursteilnehmer besteht die Möglichkeit im Saitenlabor das gesamte Sortiment der Firma PIRASTRO kostenlos zu testen. Dabei werden Sie durch den Geigenbauer Frank Dittrich beraten und beim Saitentausch unterstützt. Eventuell nötige Klangeinstellungen am Instrument werden gleich mit erledigt. Pal Molar kümmert sich mit seinem verstellbaren Carbonstimmstock "anima NOVA" um die 'Seele' des Kontrabasses. Die traditionsreiche deutsche Bogenbauwerkstatt HOyer aus Markneukirchen wird nicht nur hochqualitative Bögen anbieten, sondern auch Bögen der Teilnehmer kurzfristig neu beziehen. Kontrabässe aller Größen werden von Mastri zur Verfügung gestellt, sie können ausgeliehen oder gekauft werden. Im bassico Shop können Noten und Zubehör angesehen, ausprobiert und erworben werden.

Hinweis zur Anmeldung: Mitreisende Eltern und Geschwister melden sich bitte passiv an.

Dozententeam
Stephan Petzold | Ingo Burghausen | Karsten Lauke | Giorgi Makhoshvili | Dorothea Ockert | Franziska Petzold | Frank Thönes | Christian Weber ¦ Angela Gebler ¦ Tomoko Takahashi

Dieser Kurs findet in Kooperation mit dem AMJ - Arbeitskreis Musik in der Jugend statt.

Übernachtung und Verpflegung
Nach der Anmeldung für das Seminar können Sie Übernachtung und Verpflegung für den Zeitraum des Kurses im "Gasthaus zum Weißen Mönch" über diesen Link bestellen. Dort sind einige Zimmer zu vergünstigten Konditionen für Sie reserviert. Nach dem Anmeldeschluss werden freie Zimmer anderweitig vergeben.
Aufenthaltspauschalpreise für diesen Kurs (Do.-So., inkl. Mahlzeiten):
Jugendliche: EZ 177,- € | DZ 114,- € | MBZ 96,- € | oh. Übern. 69,- €
Erwachsene: EZ 210,- € | DZ 147,- € | MBZ 129,- € | oh. Übern. 84,- €

Falls Sie den Kurs OHNE EXTRA-TAG buchen, also erst am Freitag anreisen, vermerken Sie das bitte bei der Anmeldung im Hotel; die Aufenthaltspauschale kann dann entsprechend angepasst werden.

Zusätzliche Übernachtungen vor oder nach dem Kurs können Sie nach Rücksprache mit dem Gästehaus hinzubuchen.

Dozent(inn)en

Prof. Stephan Petzold, Berlin (Kontrabass)

Stephan Petzold wurde in Meißen geboren und begann seine musikalische Ausbildung bereits mit 5 Jahren. Ab 1976 besuchte er die Spezialschule für Musik in Berlin und studierte Kontrabass von 1979-84 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Heinz Zimmer und als Austauschstudent am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium bei Lev Rakow. Im Alter von 19 Jahren wurde er als Praktikant an der Deutschen Staatsoper Berlin und ein Jahr später als Solobassist am Berliner Sinfonie Orchester, dem heutigen Konzerthausorchester Berlin, engagiert. Petzold erhielt 1987 Lehraufträge am Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, wo er 2003 zum Gastprofessor für Kontrabass ernannt wurde. Stephan Petzold ist in vielen wichtigen Kontrabass-Gesellschaften aktiv. Als Dozent betreute er diverse Orchester, darunter die „Junge Deutsche Philharmonie“. Als Solist spielte Stephan Petzold Produktionen für den WDR, rbb und Radio Moskau ein. Als Kammermusiker bereiste er mit Ensembles wie „concertare berlin“, dem Solistenensemble Ligatura Berlin, der Bachakademie und dem Bachcollegium Berlin Musikzentren in Asien, Amerika und Europa. Zahlreiche seiner Schüler wurden von renommierten Orchestern engagiert. Seit Ende der neunziger Jahre beschäftigt sich Stephan Petzold mit der Optimierung von Saiten und Instrumenten, wobei es bei der Entwicklung und Produktion zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit innovativen Saitenherstellern kam.♠♠♠♠♠ Stephan Petzold was born in Meißen and began his musical training at the age of five. From 1976 he attended the special music school in Berlin and studied double bass from 1979-84 with Heinz Zimmer at the Hanns Eisler School of Music and as an exchange student with Lev Rakow at the Tchaikovsky Conservatoire. At the age of nineteen he was employed as a trainee at the Deutsche Staatsoper in Berlin and one year later as solo bass at the Berlin Symphony Orchestra, (now the Konzerthausorchester). In 1987 Petzold was appointed visiting lecturer at the Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach (a specialist music high school) and at the Hanns Eisler School of Music, where he was appointed a Visiting Professor of Double Bass in 2003. Stephan Petzold is active in many distinguished double bass societies. He has had teaching appointments with various orchestras including the Junge Deutsche Philharmonic (Young German Philharmonic). He has played as a soloist in productions for the WDR, rbb and Radio Moscow. He has travelled as a chamber musician with ensembles such as concertare berlin, the soloist ensemble Ligatura Berlin, the Bachakademie and the Bachcollegium Berlin to music centres in Asia, America and Europe. Many of his pupils have been engaged by well-known orchestras. Since the end of the nineties Stephan Petzold has been engaged with the optimisation of strings and instruments, the development and production of which has led to successful collaboration with innovative string manufacturers.
Ingo Burghausen, Dessau (Kontrabass)

Kontrabassstudium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar bei Gunter Fischer und Horst-Dieter Wenkel. Seit 1988 Solokontrabassist der Anhaltischen Philharmonie Dessau und Lehrbeauftragter an der Musikschule Dessau. Seit 1992 Unterricht mit Kinderkontrabässen. Dozent des Landesjugendsinfonieorchesters Sachsen-Anhalt. Dozententätigkeit an der Musikakademie Sachsen-Anhalt. Veröffentlichung von Noten und musikwissenschaftlichen Beiträgen. Foto: Arne Vossfeld
Karsten Lauke, Leegebruch (Kontrabass)

Karsten Lauke ist bei Berlin geboren und lernte, bevor er den Kontrabass für sich entdeckte, Gitarre. Er studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Professor Barbara Sanderling. Schon während seines Studiums war er Mitglied der Carl-Flesch-Akademie und spielte in der Berliner Staatskapelle, im Orchester des Norddeutschen Rundfunks und im Konzerthausorchester Berlin. Seine erste Stelle als Solokontrabassist nahm er 1998 an, seit 2000 ist er Solobassist an der Schweriner Staatskapelle. 2006 wurde er Mitglied der Dresdner Symphoniker und 2007 der Berliner Bachakademie. Im selben Jahr gab er sein Debüt als Solist mit der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin. Sein besonderes Interesse gilt der Kammermusik. Karsten Lauke ist ein gefragter Continuospieler sowie Partner bei kammermusikalischen Konzerten. Tourneen führten Karsten Lauke mit Orchester- und Kammermusik u.a. nach Frankreich, Japan und Costa Rica .
Giorgi Makhoshvili, München (Kontrabass)

In der georgischen Hauptstadt Tiflis erhielt Giorgi Makhoshvili bereits als Schüler Unterricht für Violine, Flöte und Kontrabass. Im Jahr 1997 begann er sein Studium mit der Fachrichtung Kontrabass am Staatlichen Konservatorium von Tiflis. Nach dem Grundstudium folgte ein Wechsel an die Münchener Hochschule für Musik, in die Meisterklasse von Prof. Klaus Trumpf. Dieser Wechsel sollte den beruflichen Weg von Giorgi Makhoshvili ebenso beeinflussen, wie seine musikalischen Wurzeln. Diese spannende Synthese formte ihn zu einem außergewöhnlich facettenreichen Interpreten. Nach seinem Abschluss im Jahr 2005 folgte ein weiteres Studium am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium an der Fakultät für Jazzkontrabass und E-Bass bei Paolo Cardoso. Während der Studienjahre sammelte Giorgi Makhoshvili seine berufliche Erfahrung unter anderem bei dem United World Youth Orchestra, der jungen österreichischen Philharmonie, dem Schleswig Holstein Festival Orchester, dem Ingolstädter Kammerorchester sowie an der Luzerner und an der bayerischen Orchesterakademie. Seit dem Jahr 2000 ist der passionierte Kontrabassist Mitglied des internationalen Ensembles Bassiona Amorosa mit dem er im Jahr 2014 den Echo Klassik in der Kategorie Klassik ohne Grenzen gewann. Der vielfache Preisträger internationaler Wettbewerbe komponiert außerdem erfolgreich. Seine Kompositionen für Kontrabassensemble sind im Hofmeister Musikverlag erschienen. Neben den vielzähligen Engagements geht Giorgi Makhoshvili einer aktiven Lehrtätigkeit – unter anderem am Bassico Kontrabass Institut in München und an der Musikschule in Grünwald nach. Mehrfach unterrichtete er bei Meisterkursen, so u.a. bei BASSEUROPE und im Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach Berlin.
Franziska Petzold, Berlin (Kontrabass)

Franziska Petzold wurde 1990 in Berlin geboren. Sie fing im Alter von 5 Jahren an Cello zu spielen und wechselte im Jahr 2002 in die Kontrabassklasse von Frau Prof. Barbara Sanderling. Als mehrfache „Jugend musiziert“-Preisträgerin nahm sie 2009 ihr Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin auf. In Meisterkursen erhielt sie u.a. von Paul Ellison, Božo Paradžik, Joel Quarrington, François Rabbath, Catalin Rotaru, Janne Saksala, Maggie Urquhart und Christian Weber wertvolle Anregungen. Orchestererfahrung sammelte sie schon sehr früh als langjähriges Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie, ab 2010 in der Jungen Deutschen Philharmonie, beim Berliner Kammerorchester sowie in den Orchesterakademien der Deutschen Oper Berlin (2011/12) und des NDR Elbphilharmonieorchesters (2013/14). Sie gewann sowohl beim Internationalen Probespielwettbewerb des Kontrabass Kaleidoskops Michaelstein 2012 als auch beim International Audition Competiton BASS2012 Copenhagen den 1. Preis. In den Jahren 2012-14 studierte sie bei Prof. Ekkehard Behringer an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, wo sie mit einem Deutschland Stipendium ausgezeichnet wurde. Ebenso war sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie Le Domaine Forget 2013 und 2014 in Kanada. Ihren Masterstudiengang absolvierte sie in der Klasse von Prof. Janne Saksala an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. In den Jahren 2016/17 war sie Mitglied des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburgs und unterrichtete am Hamburger Konservatorium. Ab dem Wintersemester 2017/18 vertieft sie ihre pädagogischen Studien an der Universität der Künste und der Freien Universität Berlin und unterrichtet am C.Ph.E.Bach Gymnasium Berlin im Lehrauftrag.
Frank Thönes, Rostock (Kontrabass)

Frank Thoenes erhielt seinen ersten Kontrabassunterricht mit vierzehn Jahren an der Musikschule in Viersen bei H.G. Hilgers. Er war Preisträger beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" und studierte bei Prof. R. Heister (ehemaliger Solobassist des Sinfonieorchesters des WDR) an der Folkwang Hochschule in Essen und bei Prof. W. Güttler (Berliner Philharmoniker/SWR). Im Anschluss an sein Studium erhielt er ein Stipendium als Solobassist an der Deutschen Kammerakademie Neuss unter der Leitung von J. Goritzki und war Mitglied beim europäischen Jugendorchester (ECYO). Seitdem wirkt er bei zahlreichen CD-Produktionen sowie Solo- und Kammermusikkonzerten mit. Z. B. beim Festival Cervantino in Mexiko, bei Festivals in Ascona und Salzburg, beim Oberstorfer Musiksommer, beim Pablo Casals Festival in Prades sowie beim Richard Strauß-Festival in Garmisch und bei den "Internationalen Tagen für Neue Musik" in Darmstadt, wo er Stipendiat war und außerdem einen Interpretationspreis erhielt. Mit den folgenden Dirigenten hat er schon zusammengearbeitet: C. Abbado, V. Ashkenazy, Z. Metah, Wolf-Dieter Hauschild, N. Willén und Eiji Oue. Einige seiner Tourneen gingen nach Australien, Südamerika und Asien. 1996 nahm er ein Engagement als Solokontrabassist bei der Norddeutschen Philharmonie in Rostock an. Seit dem Wintersemester 2005/06 ist er außerdem Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Neue Werke brachte der Kontrabassist zur Uraufführung: z..B. das Konzert `Aventure´ von B. Reinke und die Sonate für Kontrabass und Klavier von R. Leistner-Mayer. Als gefragter Kammermusiker ist Thoenes festes Mitglied beim ensemble arabesques (Hamburg/Berlin). Die CD ´´Tiefflug – Höhenflug´´ ist unter www.castigo.de oder jpc erhältlich.♠♠♠♠♠ Frank Thoenes was born in Nettetal near Dusseldorf, West-Germany. When he was 14 years old he startet playing Double Bass. From 1987 till 1992 he studied at the Folkwanghochschule in Essen with Prof. Rolf Heister (former Solobass of WDR Symphony Orchester in Cologne). He joint several master classes by Wolfgang Güttler (former member of Berlin Philharmonic Orchestra and Professor in Cologne and Karlsruhe). From 1992 till 1995 Frank Thoenes has got a scholarship as Principal Double Bassist at the “Deutsche Kammerakademie Neuss” under its Chief Conducter Johannes Goritzki. In 1998 at the “Internationalen Ferienkurse für Neue Musik “(Modern Music) in Darmstadt he recieved a Prize for Interpretation and a scholarship and two years later he took part at the same course as teacher, assistent of Wolfgang Güttler. Since that time he performed regularly pieces of the 20th century and new compositions (like the Concerto `Aventure´from B.Reinke and the Sonata for double bass and piano from R. Leistner-Mayer). He took part in many CD-Recordings and played solo- and chamber music, for example in the Festival Cervantino in Mexiko, in Festivals in Ascona and Salzburg, the “Oberstorfer Musiksommer”, the Pablo Casals Festival in Prades and at the Richard Strauß-Festival in Garmisch. Concert trips have taken him through whole Europe, America, Asia and Australia. Since 1996 he is Principal Bass at the Norddeutsche Philharmonie in Rostock (Northgerman Philharmonic Orchestra). Since Oktober 2005 he is teacher at the Rostock University of Music and Drama. The last Solo - CD ´´Tiefflug – Höhenflug´´ is available under www.castigo.de or jpc.
Christian Weber, Zürich (Kontrabass)

Charles Mingus' vor Energie strotzendes Bassspiel und seine vor Dringlichkeit brennende Musik waren für Christian Weber eine Offen- barung. Unter diesen starken Eindrücken besorgte er sich seinen ersten Kontrabass und begann die sich neu eroeffnende Welt zu erforschen. Schon bald darauf trieb es Weber an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz, um bei Wayne Darling und Ewald Oberleitner zu studieren. Weitere Studien bei Adelhard Roidinger am Bruckner-Konserva- torium Linz brachten eine Befreiung von Idiomen sowie eine intensive Auseinander- setzung mit Neuer und Elektronischer Musik. Des weiteren durfte er seinen Wissensdurst bei Ernst Weissensteiner in Wien und bei Mark Dresser in New York stillen. Noch immer ist Christian Weber ein Forscher, der sich gleichermaßen mit "Elekroakustischer Improvisierter Musik" (EAI), Kammermusik, Jazz, Pop und Rock auseinandersetzt. Diese Diversität steht nicht für ein Nebeneinander oder Crossover, denn in Webers Musik bedingen sich diese unterschiedlichen Quellen gegenseitig. Webers Zusammenwirken mit namhaften Musikern ist auf über 50 Tonträgern dokumentiert. Darunter finden sich Mitspieler wie Johannes Bauer, Jeb Bishop, John Butcher, Lol Coxhill, Chris Dahlgren, Jacques Demierre, Robert Dick, Michel Doneda, Paul Dunmall, Peter Evans, Pierre Favre, Charles Gayle, Uli Gumpert, Jason Kahn, Hans Koch, Tomas Korber, Peter Kowald, Joachim Kühn, Oliver Lake, Joke Lanz, Urs Leimgruber, Paul Lytton, Phil Minton, Norbert Möslang, Michael Moser, Simon Nabatov, Lucas Niggli, Evan Parker, Paul Rogers, Olaf Rupp, Jorge Sanchez-Chiong, IreÌne Schweizer, Christine Sehnaoui, Elliott Sharp, Co Streiff, Walter & Sabrina, Stephan Wittwer, Nils Wogram, Christian Wolfarth, Nate Wooley, Otomo Yoshihide und viele andere. Rigobert Dittmann schreibt über Christian Webers zweite Solo-Veröffentlichung ‚Walcheturm Solo’: "Christian Weber, der Kontrabassist, den man gehört haben muss, um es zu glauben, dass den Reichtum, die Phantastik von Klängen ein Mann allein und ohne Strom dem sperrigen Instrument abringt. Weber knarrt und knurpst, als würde er die Saiten statt mit dem Bogen mit einer Raspel traktieren... Raues Gegeige abseits von Wohlklang beginnt enorm reizvoll zu schillern. Die tiefen Frequenzen wummern bodenlos, aber oben krault die Linke die zu Berg stehenden Haare. Der Klang selbst scheint sich zu spalten, wird zweistimmig, zweihändig ist er sowieso, Pizzicato mit der einen, peitschend und schnalzend mit der andern, dann auch twangend mit langem Nachhall, twänggg, twonggg - der Bass als reines Schlaginstrument. Stark." Seit 2007 ist Weber Gastdozent an der Hochschule der Künste Bern. ♠♠♠♠♠ Charles Mingus' energy-filled bass playing and the burning urgency of his music were a revelation for Christian Weber. Under these powerful influences, he acquired his first double bass and began to explore this world that had recently opened up to him. Soon after, it drove Weber to the College of Music and Performing Arts in Graz, to study under Wayne Darling and Ewald Oberleitner. Further study under Adelhard Roidinger at the Bruckner Conservatory in Linz brought about a liberation from idioms and an intensive dialogue with new and electronic music. Furthermore, he was also able to quench his thirst for knowledge under Ernst Weissensteiner in Vienna and Mark Dresser in New York. Christian Weber is still a researcher, examining to an equal extent "electro-acoustic improvised music" (EAI), chamber music, jazz, pop and rock. This diversity is not a juxtaposition or crossover, because in Weber's music these various sources are mutually dependent. Weber's work together with renowned musicians has been documented in over 50 sound recordings. These include players such as Johannes Bauer, Jeb Bishop, John Butcher, Lol Coxhill, Chris Dahlgren, Jacques Demierre, Robert Dick, Michel Doneda, Paul Dunmall, Peter Evans, Pierre Favre, Charles Gayle, Uli Gumpert, Jason Kahn, Hans Koch, Tomas Korber, Peter Kowald, Joachim Kühn, Oliver Lake, Joke Lanz, Urs Leimgruber, Paul Lytton, Phil Minton, Norbert Möslang, Michael Moser, Simon Nabatov, Lucas Niggli, Evan Parker, Paul Rogers, Olaf Rupp, Jorge Sanchez-Chiong, IreÌne Schweizer, Christine Sehnaoui, Elliott Sharp, Co Streiff, Walter & Sabrina, Stephan Wittwer, Nils Wogram, Christian Wolfarth, Nate Wooley, Otomo Yoshihide and many others. Rigobert Dittmann wrote the following about Christian Weber's second solo release, 'Walcheturm Solo': "Christian Weber, the double bassist, has to be heard for you to believe that the richness of these incredible sounds are made by one man alone and without electricity on this unwieldy instrument. Weber grates and snarls as though he is tormenting the strings with a rasp rather than a bow... Beyond melodious sound, the enormous excitement of this raw fiddling almost starts to shimmer. The deep frequencies have a bottomless rumble, but at the top the left hand causes gooseflesh as it runs fingers through your hair. The sound itself appears to split, becomes two-part; in any case it is two-handed, pizzicato with the one hand, whipping and cracking with the other, then also twanging with a long reverberation, twanggg, twonggg - the bass is pure percussion. Great." Weber has been a guest lecturer at the College of Arts in Bern since 2007. www.christianweber.org
Dorothea Ockert, Leipzig (Kontrabass)

Dorothea Ockert wurde in Dresden geboren, erhielt mit 7 Jahren ihren ersten Klavierunterricht und begann 1982 ihre Kontrabassausbildung bei Eugen Röder. Nach dem Besuch der Spezialschule für Musik in Weimar studierte sie bis 1991 an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar bei Prof.Horst-Dieter Wenkel. In den Jahren 1991-1993 war sie als Solokontrabassistin der Norddeutschen Philharmonie Rostock engagiert. Als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) studierte sie 1993/94 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien Kontrabass bei Prof.Josef Niederhammer sowie historische Aufführungspraxis. Im Anschluss daran wurde sie in das Münchener Kammerorchester und das Sinfonieorchester Wuppertal verpflichtet. Seit 1996 ist sie Mitglied des Orchesters des Opernhauses Halle sowie des Händelfestspielorchesters Halle, welches auf historischen Instrumenten spielt. Dorothea Ockerts großes Interesse gilt dem künstlerischen Nachwuchs auf dem Kontrabass. Sie unterrichtet in Leipzig an der Musikschule Johann-Sebastian-Bach.
Tomoko Takahashi, Berlin (Korrepetition)

Wo sie auftritt, wird ihrem Spiel gleichermaßen sinnliche Wärme und wache Intelligenz bescheinigt, unprätentiös, unaffektiert, klar, direkt aus der Musik erwachsend. Mit feiner Sensibilität verstehe es Tomoko Takahashi, jedes Werk von innen heraus erblühen zu lassen. Unter den äußerlich ruhigen Händen der Pianistin beginne das Instrument zu singen, nobel und kultiviert, energisch und beherzt – so die Kritiker. Geboren in Japan, begann Tomoko Takahashi vierjährig mit Klavierunterricht in ihrem Heimatland. 1982 setzte sie die musikalische Ausbildung an der Hochschule der Künste in Tokio fort. Ab 1988 studierte sie als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Hochschule der Künste Berlin bei Klaus Hellwig und legte 1995 in Berlin ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Tomoko Takahashi war zweimalige Preisträgerin des Arthur-Schnabel-Wettbewerbes Berlin und anderer Auszeichnungen. Die in Berlin lebende Künstlerin wird als Solistin für Werke zum Beispiel von Mozart, Schumann oder Mendelssohn von Festivals, Orchestern und Dirigenten in viele Länder der Welt eingeladen, darunter mehrfach in die Berliner Philharmonie. Die Flexibilität und Einfühlsamkeit ihres Klavierspiels machen Tomoko Takahashi darüber hinaus zu einer gefragten Kammermusikpartnerin. Regelmäßig musiziert sie mit Solisten der Berliner Philharmoniker, des Orchesters der Deutschen Oper Berlin, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, des Tonhalle-Orchesters Zürich, des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, des NDR Elbphilharmonie Orchesters sowie der Bamberger Symphoniker. Ihre CD mit Instrumentalversionen von Gesangszyklen Robert Schumanns (Viola und Klavier) erlangte in der Presse und bei renommierten deutschen Rundfunksendern große Resonanz. Tomoko Takahashi gibt ihre Erfahrungen an junge Musiker weiter, unter anderem innerhalb der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Als Dozentin lehrt sie in Berlin sowohl an der Universität der Künste als auch an der Hochschule für Musik Hanns Eisler.