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BACHS ERBEN  Bach in Köthen

Kurs-Nummer:17205

Beginn:28.07.2017 17:00 Uhr

Ende:05.08.2017 19:00 Uhr

Anmeldeschluss:30.06.2017

Preise

KategoriePreis
Kurspreis (voll)25,00 EUR

Beschreibung

1717 trat Johann Sebastian Bach die Stelle eines Hofkapellmeisters und "Director derer Cammer-Musiquen" am Hofe des musikliebenden Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen an. Hier entstanden in der Folgezeit viele Kompositionen für die kleine, aber hervorragende Hofkapelle, darunter so berühmte Werke wie die sechs Brandenburgischen Konzerte. 300 Jahre später können BACHS ERBEN für ihr Konzertprogramm also aus dem Vollen schöpfen.

HINWEIS:
Der volle Kursbeitrag gilt für Schüler und Studenten bei Übernachtung im Mehrbettzimmer. Verpflegung für den Kurs bitte über diesen Link extra bestellen. Verpflegungsbeitrag 175,00 €.

PROGRAMM
Johann Sebastian Bach:
Kantate "Durchlauchtigster Leopold" BWV 173a
Jean Fery Rebel:
„Les Caracteres de la Dance
Georg Philipp Telemann:
Konzert B-Dur für 2 Altblockflöten, Streicher und B.c.
Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 4 in der Fassung für Cembalo concertante

BESETZUNG:
Streicher 6/5/4/4/1
Cembalo, Orgel
Querflöten, Blockflöten, Oboen, Fagotte

GESANGSSOLISTEN:
Frieda Jolande Barck (Sopran)
Lars Conrad (Bass)


KONZERTE:
04. August 2017, 19:30 Uhr Michaelstein, Musikscheune
05. August 2017, 17:00 Uhr Erfurt, Predigerkirche

Dozent(inn)en

Raphael Alpermann, Berlin (künstlerischer Leiter/Cembalo)

Raphael Alpermann ist Absolvent der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler". Dem regulären Studium folgte eine Ausbildung in der Meisterklasse der Akademie der Künste in Berlin. Während dieser Zeit nahm er zusätzlich Unterricht bei Gustav Leonhardt und Ton Koopman. Er gehört der Akademie für Alte Musik Berlin seit ihrer Gründung 1982 an. Bei vielen Konzerten und Aufnahmen des Ensembles wirkte er als Solist mit. 1995 debütierte er bei den Berliner Philharmonikern mit einem Konzert von Bach. Seither ist er immer wieder Gast dieses Orchesters sowie anderer namhafter Ensembles. Er arbeitete u.a. mit den Dirigenten Claudio Abbado, Simon Rattle und Nikolaus Harnoncourt, mit den Solisten Thomas Quasthoff, Albrecht Mayer und Emmanuel Pahud zusammen. Konzertreisen führten ihn in viele der bedeutendsten Konzertsäle auf fünf Kontinenten und zu Festivals weltweit. Weit über 100 CDs spielte er in verschiedenen Besetzungen ein, etliche davon wurden mit namhaften Preisen ausgezeichnet. Raphael Alpermann unterrichtet an der renommierten Berliner Hochschule für Musik und ist künstlerischer Leiter des Jugendbarockorchesters "BACHS ERBEN".
Georg Kallweit, Berlin (Violine)

Als Mitglied, Konzertmeister und Solist der Akademie für Alte Musik Berlin, und Gast anderer renommierter Ensembles ist Kallweit heute längst zum vielgefragten Spezialisten seines Fachs avanciert. Dabei nehmen das solistische Repertoire und die Ensembleleitung einen immer größeren Stellenwert ein. Daneben arbeitet er als künstlerischer Leiter bzw. Konzertmeister regelmäßig mit renommierten Orchestern zusammen wie dem Ensemble Resonanz Hamburg, dem Finnischen Barock Orchester, den Deutschen Kammervirtuosen Berlin (Deutsches Sinfonie Orchester), Lauttencompagney Berlin u.a. Seit einigen Jahren verbindet ihn im Ensemble "Ombra e Luce" eine erfolgreiche Duopartnerschaft mit dem Lautenisten Björn Colell in der Erarbeitung frühen italienischen Repertoires. Es liegen über sechzig, mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnete CD- Einspielungen vor, darunter Aufnahmen mit Violinkonzerten bei "Harmonia Mundi France", Kammermusik mit der Berliner Barock Compagney, Recitals mit "Ombra e Luce" bei "Raumklang" und vieles mehr. Seine rege internationale Konzerttätigkeit führte Ihn in nahezu alle europäischen Länder und regelmäßig nach Nord-, Südamerika und Asien. Als Dozent unterrichtete er an den Musikhochschulen in Leipzig, Weimar, Helsinki und arbeitet regelmäßig mit dem Jugendbarockorchester Bachs Erben.
Piroska Baranyay, Budapest (Violoncello)

Piroska Baranyay was born in Budapest into a musical family. She studied at the Ferenc Liszt Academy of Music with the legendary Ferenc Rados and Csaba Onczay. After completing her doctoral studies there she followed her old interest in early music and went on studying baroque cello with P. Carrai and M. Möllenbeck at the UdK Berlin and later with J. Manson at the RAM London. She won numerous prizes at national competitions and several scholarships. In 2008 she was finalist at the Bach Competition Leipzig and in 2010 she won 3rd prize in the Internationaler Solistenwettbewerb für Alte Musik in Schärding/Brunnenthal. Piroska is an enthusiastic chamber musician, along with her own group Ensemble Artemisia she regularly performs with leading early music ensembles. She made several cd recordings with Arcangelo, English Baroque Soloists, Ensemble Sanssouci , Hofkapelle Esterhazy, Orfeo Orchestra Budapest. She was principal cellist with Danubia Symphony Orchesta and The English Baroque Soloists and was member of The English Concert. She plays principal with Hofkapelle Esterhazy, Arcangelo, Haydn Philharmonie, Orfeo, Akademie für Alte Musik Berlin, Gabrieli Consort Players, ABO, Academy of Ancient Music and she regularly appears as a soloist. Between 2014 - 2016 she was teacher cello at the Bela Bartok Conservatory of Music.
Ekkehard Hering, Chemnitz (Blockflöte/ Oboe)

Ekkehard Hering begann seine musikalische Ausbildung auf der Blockflöte. Als Zehnjähriger erhielt er Oboenunterricht an der Bezirksmusikschule Schwerin. 1976 setzte er seine musikalische ausbildung an der Spezialschule für Musik Berlin fort. 1979 - 1983 folgte ein Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin bei Prof. Hans-Werner Wätzig. 1977 gewann er den 2.Preis beim internationalen Rundfunkwettbewerb "Concertino Praga", 1982 den 1. Preis beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen. Seit 1983 ist Ekkehard Hering Oboist der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Konzerte führten ihn in verschiedene Länder Europas, nach Israel, Ägypten, Syrien, Jordanien, Amerika, Japan, Singapur, Thailand, Indonesien und auf die Philippinen. Zahlreiche Runfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen tragen seine Handschrift. Ekkehard Hering blick auf eine langjährige Mitgliedschaft in der "Akademie für Alte Musik Berlin" zurück. Sein besonderes Interesse gilt der Musik des 18. Jahrhunderts. 2003 gründete er das "Chemnitzer Barockorchester".

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