Musikscheune Michaelstein

... nehmen Sie Platz!

Die Idee stammt bereits von Dr. Eitelfriedrich Thom: Die große Scheune auf dem Michaelsteiner Wirtschaftshof für die Musik umzubauen. Endlich konnte mit Hilfe von Bundes- und Landesmitteln diese Idee realisiert werden: Ein vielseitig nutzbarer Proben-, Konzert- und Veranstaltungssaal ist entstanden. Im August 2015 wurde die Musikscheune in Michaelstein mit einem Konzert unseres Jugendbarockorchesters BACHS ERBEN feierlich eröffnet.

Die Musikscheune in Michaelstein bietet nun Platz und gute Sicht für 300 Zuhörer, Chor und Orchester können sich optimal aufstellen und auch größere Ensembles finden jetzt hervorragende Probenbedingungen vor. Akustiker haben an einem guten Klang gefeilt, Licht- und Lüftungstechnik werden ihren Teil dazu beitragen, dass Konzerte in der Musikscheune zu einem besonderen Erlebnis werden!

Fotoimpressionen aus der Musikscheune

Presseinformationen

Fakten zum Bau und zur Nutzung

Informationen zum Umbau der ehemaligen Klosterscheune zur Musikscheune

Zielsetzung
Multifunktionaler Proben-, Aufführungs-, Konferenz- und Veranstaltungsraum

Planung
Bauherr: Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, verantwortlicher Bereich: Direktion 2 (Bau)
Generalplaner: Planungsring GmbH, Wernigerode

Umsetzung
1. Bauabschnitt: 2010 – 2011, durch das Konjunkturprogramm II in Höhe von ca. 2,0 Mio. EURO gefördert
2. Bauabschnitt: schrittweise ab 2012, Gebäudehülle und Innen-Ausbau, mit vom Land Sachsen-Anhalt der Stiftung für dieses Projekt bereitgestellten Haushaltsmitteln. Die Kostenprognose liegt derzeit bei ca. 3,35 Mio. EURO Gesamt-Kosten.

Bauablauf
1. Bauabschnitt
archäologische Grabungen ergaben nur geringe Funde
die Scheune ist spätestens als Gebäude nach dem Dreißigjährigen Krieg errichtet, in Plänen von 1779 und 1931 ist das Gebäude als große Scheune bezeichnet. In der Zeit des 2. Weltkrieges wurde die Scheune als Pferdestall genutzt, in der Nachkriegszeit als Lagerraum von angesiedelten Kleinbauern, später als Abstellraum und von der vormaligen Stiftung Kloster Michaelstein Aufstellort für die Musikmaschine.
Konzeptionell und funktional wurde für die Nutzung das Gebäude mit einem Keller versehen, der Garderobe, Sanitärbereich und Haustechnik aufnimmt.
2. Bauabschnitt
Ersatz des historischen Dachstuhls aufgrund der hohen Schadstoffbelastung
Bau einer Stahl-Glas-Box vor dem eigentlichen Scheunengebäude unter dem ehemals vorhandenen und wieder rekonstruierten Schauerdach
Installation der Haustechnik, Integration eines Blockheizkraftwerks für die Gesamtanlage Michaelstein
Fertigstellung der Installationen, Einrichtungen

Nutzungsbereiche

Probensaal für Orchester und Chöre
Arbeitsraum für Kurse (Tanz, Musik und Bewegung, Rhythmik)
Konzertsaal
Vermietung für geschlossene Veranstaltungen
voraussichtlich auch geeignet für CD-Produktionen