Kontrabass-Kaleidoskop Michaelstein

Kaleidoskop (griech. Schönbildseher): Optisches Gerät, das meist als Kinderspielzeug verwendet wird. Als Erfinder des Kaleidoskops gilt der schottische Physiker David Brewster. Metaphorisch werden vielfältige, abwechslungsreiche Dinge als Kaleidoskop bezeichnet.

Auf der Grundlage einer langen und erfolgreichen Kontrabasstradition des Klosters Michaelstein wurde im März 2008 erstmals unter der künstlerischen und organisatorischen Leitung von Silvio Dalla Torre das "Kontrabass-Kaleidoskop" durchgeführt. Das Ziel bestand darin, vielfältige spieltechnische und interpretatorische Ansätze zusammenzuführen, jeweils vertreten durch renommierte Kontrabass-Solisten.

Gleich die erste Veranstaltung wurde mit über 50 Teilnehmern aus aller Welt ein großer Erfolg, der die Fortführung des Kontrabass-Kaleidoskops auf hohem internationalen Niveau sicherte. Seitdem wird jeweils im Frühjahr eine bunte Vielfalt an Stilistiken, Methoden und pädagogischen Konzepten im Kloster Michaelstein angeboten. Die zahlreichen Facetten des Kontrabass-Spiels und des Instruments selbst mit seiner 500-jährigen wechselvollen Geschichte werden dabei nicht nur in der Praxis (Kontrabass- Solospiel, Orchesterausbildung und Kammermusik), sondern auch in Vorträgen, Diskussionsrunden und Seminaren erörtert. Dadurch soll das allgemeine Spielniveau gehoben und ein Bewusstsein für historische und moderne Aufführungspraktiken geschaffen werden. Als Teilnehmer (aktiv oder passiv) sind Studenten und Berufsmusiker aber auch ambitionierte Amateure willkommen.

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Kaleidoscope (Greek: beautiful form viewer): A kaleidoscope is an optical device; it is predominantly a children’s toy. The Scots physicist, David Brewster, is regarded as the inventor of the kaleidoscope. Metaphorically-speaking, varied and multifaceted things are identified as kaleidoscopes.

March 2008 saw the first performance of the "Double Bass Kaleidoscope" under the artistic and organisational direction of Silvio Dalla Torre, based on the long and successful double bass tradition at Kloster Michaelstein. The objective was to bring together diverse approaches to playing technique and interpretation, each represented by famous double bass soloists. 

With over 50 participants from around the world, the first event was a great success and secured the continuation of the Double-Bass Kaleidoscope at a high international level. Ever since, a colourful variety of stylistics, methods and pedagogic concepts are being offered each spring in the Michaelstein monastery. The numerous facets of double-bass playing and the instrument itself, with its varied 500-year history, will be discussed not only in practice (double-bass solo playing, orchestral training and chamber music) but also in lectures, discussion groups and seminars. This should raise the general level of playing and create an awareness of historical and modern performance methods. Students and professional musicians, as well as ambitious amateurs, are welcome as (active or passive) participants.